Mittwoch, 29.01.2020

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Aktion vor dem Urlaub: ADAC wiegt Wohnmobile

Bei Übergewicht steigt das Unfallrisiko - Hohe Bußgelder - 20.07.2018 14:52 Uhr

Roland Bendel (links) ließ sein neues Wohnmobil vor der ersten Ausfahrt vorsichtshalber wiegen. Das Fahrzeug unterschritt das zulässige Gesamtgewicht um nur zehn Kilo. © Hans-Joachim Winckler


Da staunte Roland Bendel nicht schlecht: Vor zwei Wochen erst hat er sich sein Wohnmobil gekauft und wollte nun am Wochenende zur Jungfernfahrt ins Altmühltal aufbrechen. Vorsichtshalber fuhr er gleich mal zum ADAC Prüfzentrum, um sein Gefährt wiegen zu lassen. Und tatsächlich unterschritt der Fiat das zulässige Gesamtgewicht nur um zehn Kilo.

Dankbar nahm Bendel gleich die Beladungsanalyse der Experten in Anspruch."Wohnmobile und Wohnwagen haben einen längeren Bremsweg als Autos", erklärt Danny Schulz, der Leiter des ADAC Prüfzentrums in Fürth. "Eine Überladung kann dabei fatale Auswirkungen auf Bremsweg und Fahrstabilität haben und steigert das Unfallrisiko enorm." Abgesehen davon drohten hohe Bußgelder bei Verkehrskontrollen.

Pünktlich vor dem Beginn der großen Ferien hat der ADAC zum ersten Mal an zwei Tagen die Möglichkeit geboten, auf einer mobilen Waage Wohnmobile zu wiegen. Die Nachfrage war groß, nur für den zweiten Tag sind noch wenige Termine frei. Im Rahmen einer Beladungsanlayse beraten die ADAC-Techniker bei Überladung und zur Radlastverteilung. Aufgrund der positiven Resonanz überlegen die Veramtwortlichen, eine vergleichbare Aktion auch im nächsten Jahr wieder anzubieten.

Wohnwagen- oder Wohnmobilbesitzer können ihr mobiles Zuhause noch am Samstag, 21. Juli, von 9 bis 18 Uhr beim ADAC Prüfzentrum Fürth in der Alte Reutstraße wiegen lassen. Das Wiegen mit Protokoll kostet 15 Euro udn die ausführliche Beladungsanalyse mit individueller Beratung 30 Euro. ADAC-Mitglieder erhalten 5 Euro Rabatt.

hjw/hbi

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