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Aufgebrezelt zum Sommerfest

Hardenberg-Gymnasium in der Südstadt ist für 1,6 Millionen Euro modernisiert - 14.07.2011 13:00 Uhr

Überragend: Ralf Röder (l.) und Thomas Pöllot (r.) von der Gebäudewirtschaft waren ebenso wie OB Thomas Jung (2.v.l.) und Schuldirektor Dietmar Jungkunz voll des Lobs für die neue Fassade des Gymnasiums. © Tanja Wilhelm


So wurden unter anderem neue Fenster aus Isolierglas und Türen eingebaut sowie die Beleuchtung ausgetauscht. Insgesamt konnten die Heizkosten somit um 30 Prozent gesenkt werden, lobte Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung. Die besondere Bedeutung dieser Zahl werde deutlich, wenn man sich die Größe der Einrichtung ansehe, sagte Jung. Schulleiter Dietmar Jungkunz erwähnte zudem den verbesserten Brandschutz der Immobilie. Durch bauliche Änderungen innerhalb des Hauses sei es jetzt möglich, größere Schülermengen sicher aus dem Gebäude zu geleiten.

Ebenfalls nur lobende Worte hatte Jungkunz für die komplett sanierte Sandsteinfassade des Altbaus übrig, die bereits „im Krieg in Mitleidenschaft gezogen“ worden sei. Das Gebäudeäußere wurde neu verputzt, gereinigt und gestrichen. Rechtzeitig zum Sommerfest am Freitag, 22. Juli, glänzt die Altbaufront an der Kaiserstraße nun wie neu.

Die Sanierung hätte laut Jungkunz schon vor knapp einem Jahr abgeschlossen werden sollen, verzögerte sich allerdings aufgrund von Firmenpleiten und anderen Finanzproblemen. Die Kosten belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro, ein Teil wurde aus Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung bestritten. Die Stadt musste einen Eigenanteil von 700000 Euro beisteuern. Ralf Röder, Leiter der städtischen Gebäudewirtschaft, sagte, „die Kante der Schmerzgrenze“ sei öfter erreicht worden. So hatte erst eine großangelegte Spendenaktion des Fördervereins der Schule die Renovierung der Fassade ermöglicht.

  

Marc Binder

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