Bald bekommt das Fürther Kino seinen Namen

30.6.2015, 06:00 Uhr
Der Blick vom Bahnhofshochhaus zeigt: Der Bau des Kinokomplexes zwischen Gebhardtstraße (links) und Bahngleisen geht zügig voran.

© Foto: André De Geare Der Blick vom Bahnhofshochhaus zeigt: Der Bau des Kinokomplexes zwischen Gebhardtstraße (links) und Bahngleisen geht zügig voran.

Wie berichtet, reicht das Spektrum von eher Herkömmlichem, oft mit „Cine“ oder „plex“ als Bestandteil des Namens, über Kurioses bis hin zu lokalpatriotisch gefärbten Ideen: Begriffe wie „Kleeblatt“ in verschiedenen Sprachen oder aber Bezüge zu bekannten Örtlichkeiten oder Persönlichkeiten Fürths werden auffällig häufig bemüht.

Begeistert zeigt sich Kino-Bauherr Alfred Ach, der den Wettbewerb für die Namenssuche in Kooperation mit unserer Redaktion ausgelobt hat. Unlängst habe er die Flut von Vorschlägen bis in die frühen Morgenstunden gesichtet und dabei angesichts der großen Vielfalt und Originalität reichlich Freude gehabt. „Da sind Sachen dabei, auf die ich nie und nimmer gekommen wäre.“ Allerdings: Manches, das durchaus gefallen könnte, verbiete sich leider aus markenrechtlichen Gründen — weil es schon von anderen reklamiert wird.

Am kommenden Mittwoch nun soll eine Jury unter Beteiligung von Branchenfachleuten, des städtischen Wirtschaftsreferenten und der FN darüber befinden, wer den Zuschlag erhält – und damit eine Jahreskarte für den Sechs-Säle-Komplex an der Gebhardtstraße gewinnt.

"Voll im Zeitplan"

Der macht unterdessen weiter zügig Fortschritte: In vier Wochen soll der Rohbau fertiggestellt sein, man liege „voll im Zeitplan“, sagt Ach. Einer fristgerechten Eröffnung im November – nach Möglichkeit mit dem dann startenden neuen James-Bond-Streifen – stehe also nach Stand der Dinge nichts im Weg.

Dieser Tage haben Ach und sein Architekt Michael Haid auch den Kauf von Technik und Bestuhlung perfekt gemacht. Sitzen werden die Besucher laut Ach auf Sesseln, die nach modernsten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet sind und so „erstmals in Deutschland“ verwendet werden.

Zudem habe man sich entschlossen, alle sechs Säle mit dem neuesten digitalen Projektionsstandard 4 K auszustatten, der dank höherer Auflösung ein noch brillanteres Bild bieten soll. Beim Klang setze man auf „neueste Tontechnik“.

Man ahnt einmal mehr: Die Zeiten des Zweifelns und Zauderns in Sachen Fürther Kinobau gehören wohl endgültig der Vergangenheit an.

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