Freitag, 16.04.2021

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Bei Verfolgungsjagd: Mutmaßlicher Drogenhändler verunglückt schwer

Die Polizei fand Messer, einen höheren Geldbetrag und Betäubungsmittel - 04.03.2021 14:59 Uhr

Eine Polizeistreife der Inspektion Nürnberg-West wollte den Motorradfahrer kurz nach 1 Uhr in der Fürther Straße kontrollieren. Der 33-Jährige erkannte den Streifenwagen allerdings und trat die Flucht an. Mit hoher Geschwindigkeit sei er in Richtung Fürth gefahren und habe erst an einer roten Ampel angehalten, heißt es im Polizeibericht. Als der Fahrer allerdings erneut das Polizeiauto bemerkt habe, das sich von hinten näherte, habe er stark beschleunigt und sei über die rote Ampel gefahren.

Die Polizeistreife nahm mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf, um das Motorrad einzuholen. Doch dessen Fahrer gab nicht auf, beschleunigte auf weit über 100 Stundenkilometer und fuhr weiter Richtung Fürth. Daraufhin hätten die Beamten den Flüchtenden zunächst aus den Augen verloren, so die Polizei. Schließlich stießen die Einsatzkräfte in der Nürnberger Straße in Fürth auf das Motorrad, das auf dem Boden lag. Der Fahrer lag auf der Straße und wurde nach einer Erstversorgung durch die Polizisten in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei Fürth hatte der Fahrer die Kontrolle verloren, war mit zwei geparkten Autos kollidiert und schließlich gestürzt. Während der Unfallaufnahme fand die Polizei zwei Einhandmesser, einen fünfstelligen Geldbetrag und Betäubungsmittel, weshalb die Ermittler von Drogenhandel ausgehen.

Der 33-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Drogenhandels und verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.


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amh

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