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Das Stadtderby erfüllt alle Erwartungen

Handball-Bezirksoberliga: MTV Stadeln nutzt Schwächephase aus — HG/HSC beweist Kampfgeist - 04.12.2013

Bei den Frauen mussten die Fürther Teams Niederlagen einstecken. Die HG Zirndorf II verlor gegen Schwabach klar und auch der TSV Stein war in Lichtenau auf verlorenem Posten.

Im Derby der Handball-BOL gewann die HG/HSC Fürth (blau) knapp gegen den MTV Stadeln.

03.12.2013 © Sportfoto Zink / WoZi




HG/HSC Fürth – MTV Stadeln 28:27 (14:13) — Nach dem 2:2 übernahm die HG/HSC das Kommando. Mit der gewohnt starken Abwehr und einem wieder überragenden Thomas Kast im Rücken zogen die Hausherren bis auf 9:4 davon. Der Vorsprung hielt bis zum 14:9, ehe sie sich mit unnötigen Ballverlusten in Schwierigkeiten brachten. Das nutzte der MTV gnadenlos aus, sodass das Spiel beim Pausenpfiff wieder völlig offen war.

Nach dem Wechsel waren die Stadelner das dominierende Team. Die Tabar-Schützlinge schienen beim 17:20 das Spiel gedreht zu haben. Doch mit viel Kampfgeist kam das Team von Trainer Helmut Schmelzle wieder in die hochklassige Partie zurück. Nach dem 21:21 gingen die Stadelner zwar noch zweimal mit zwei Treffern in Führung, doch die HG/HSC war jetzt nicht mehr zu bremsen. In einem wahren Krimi war dann der Treffer zum 28:26 kurz vor Schluss die Entscheidung. Stadeln verkürzte noch einmal, doch die HG/HSC überstand die restlichen 17 Sekunden Spielzeit schadlos.

HG/HSC-Tore: Bachmann 3, Herrmann 7, Gramlich 9, Walk 1, Filippp 8.

MTV-Tore: Heidingsfelder 2, Kölbl 1, S. Scheuerer 1, Friedrich 3, T. Scheuerer 4, Rödl 2, Kramer3/2, J. Scheuerer 11/7.

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HG/HSC Fürth gewinnt knapp gegen Stadeln




TSV Lichtenau – HG Zirndorf 26:38 (11:19) — Aus einer gut stehenden Defensive heraus und vor einem stark aufgelegten Torhüter Florian Blaßneck schalteten die Schützlinge von Coach Laszlo Ferencz direkt in den höchsten Gang. Das zwischenzeitliche 13:3 kam vielleicht überraschend, doch nicht unverdient.

Mit tollem Kombinationshandball und etlichen Toren aus der ersten Welle schien der Wille der Gastgeber bereits mit der Pausensirene gebrochen. Gleich zu Beginn des zweiten Akts merkte man, dass hier nichts mehr anbrennen würde. Unbeeindruckt vom Spiel der Gastgeber, dominierten die Zirndorfer das Geschehen in fremder Halle nach Belieben. Die zwischenzeitliche 29:17-Führung demonstrierte die Kraftverhältnisse. In der Schlussphase kamen die Lichtenauer noch zu einfachen Torerfolgen, die die Leistung der HGZ nicht schmälern sollen.

HG-Tore: Virag 7, Tomko 6, Hartmann 2, Finsterer 4, Urban 5/1, M. Maußner 4, B. Maußner 1, D. Schmidt 4, M. Schmidt 5/4.

Als stünde er in der Luft: Hannes Bachmann (HG/HSC Fürth) feuert gleich den Ball aufs Stadelner Tor, Konstantin Kölbl kann nichts mehr retten.

03.12.2013 © Zink




Frauen: HG Zirndorf II – SG Schwabach/Roth 17:31 (9:13) — Zu Beginn des Spiels hatte die HG durch eine stabile Abwehr den Gegner im Griff und keiner konnte sich eindeutig absetzen. Im Verlauf der ersten Hälfte fand Zirndorf mit sauberen Spielzügen und viel Bewegung den Schlüssel gegen die offensive Abwehr der SG. So ging es vom 3:3 zum 9:9, bis Schwabach die Unterzahl der HG nutzte und sich mit einem 13:9-Halbzeitstand in die Kabine verabschiedete.

Mit Beginn der zweiten Hälfte kam ein Bruch ins Spiel der HGZ. Mögliche Anschlusstore gaben die Bibertstädterinnen wegen Unkonzentriertheiten im Abschluss sowie Lücken in der Abwehr aus der Hand, so dass die SG auf 23:13 wegzog. Das Team von Trainer Sagmeister besann sich nicht auf seine Stärken und mit vielen Wechseln konnte die SG den Vorsprung bis zum Spielende auf 31:17 ausbauen.

HG-Tore: D. Zeitler 1, J. Zeitler 2/2, Götz, Thürauf 1, Marx 5/5, Jakob 2, Merkel 3, Rochow 3.

Frauen: TSV Lichtenau – TSV Stein 29:16 (18:4) — Der TSV Stein musste als Ersatz seiner drei Torhüterinnen mit verschiedenen Feldspielerinnen im Tor antreten. Der TSV Lichtenau nutzte das in der ersten Hälfte gnadenlos aus und ließ den schwachen Steinerinnen keine Chance. Nach dem Seitenwechsel sahen die 70 Zuschauer eine bessere Steiner Mannschaft, die die zweite Hälfte sogar mit 12:11 gewann. Am Ende siegte der Gastgeber aufgrund der Dominanz in Hälfte eins. TSV-Tore: Hacker 2, Martini 2, Graf 1, Hubl 2/1, Lederer 2, Wilczek 4, Mlady 3.


 

tis

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