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Ein klares Nein zum S-Bahn-Schwenk

Die CSU von Fürth und Nürnberg Nord traf sich erstmals zu einer Strategiesitzung - 16.05.2012 16:00 Uhr

Im Gasthof Kirchberger trafen sich die Vorstände der CSU Fürth und Nürnberg-Nord mit ihren Vorsitzenden Michael Au (li.) und Tobias Schmidt (2. v. re.) sowie den Fraktionschefs Joachim Schmidt (Mitte) und Sebastian Brehm (2. v. li.). © oh


Zur gemeinsamen Strategiesitzung haben sich die Vorstände der Kreisverbände im Sacker Gasthof Kirchberger getroffen. Im Mittelpunkt des in dieser Form erstmaligen Treffens, zu dem die Kreisvorsitzenden Michael Au und Tobias Schmidt eingeladen hatten und an dem auch die beiden Fraktionschefs Joachim Schmidt (Fürth) und Sebastian Brehm (Nürnberg) sowie zahlreiche Fürther und Nürnberger Stadträte teilnahmen, standen zentrale Infrastrukturprojekte, die beide Städte betreffen.

Konsens herrscht beim „Dauerbrenner“ S-Bahn-Verschwenk: Hier sprechen sich beide CSU-Verbände klar für eine Optimierung der bestehenden Trasse statt eines Neubaus aus und erhoffen sich vom anhängigen Verwaltungsgerichtsverfahren Aufklärung darüber, mit welchen Daten die Bahn tatsächlich arbeitet. Es gehe nicht nur um die Lärmschutzproblematik, die eine neue Trassenführung aufwirft, sondern vor allem darum, dass die Geschäftsgrundlage, nämlich der vor 15 Jahren beerdigte Gewerbepark Koblauchsland, entfallen sei. Deshalb fordern Au und Schmidt die Bahn, Freistaat und Bund dazu auf, entlang der Realität zu planen, und das könne nur die Bestandstrasse sein.

Ein klares Bekenntnis legten die CSU-Vertreter für die maßvolle Weiterentwicklung des Gewerbegebiets Schmalau ab. Hier sei vor allem eine bessere ÖPNV-Anbindung und eine Abstimmung mit der im Zug der Ansiedlung von Möbel Höffner geplanten Autobahnausfahrt nötig, um den Individualverkehr in den Griff zu bekommen.

  

fn

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