Endlich: Eingang zum Stadtpark soll saniert werden

25.7.2019, 07:45 Uhr
Ein Bild des Jammers: Die historische Stützmauer am Abhang zur Liegewiese ist völlig marode. Der hässliche Bauzaun mit Warnbaken soll Fußgänger vor dem Absturz bewahren. Nach der Kirchweih soll endlich ein solider Eisenzaun das Provisorium ersetzen. Auch die Straße wird dann runderneuert.

Ein Bild des Jammers: Die historische Stützmauer am Abhang zur Liegewiese ist völlig marode. Der hässliche Bauzaun mit Warnbaken soll Fußgänger vor dem Absturz bewahren. Nach der Kirchweih soll endlich ein solider Eisenzaun das Provisorium ersetzen. Auch die Straße wird dann runderneuert. © Hans-Joachim Winckler

Das Ringen um die Sanierung entwickelte sich zu einer unendlichen Geschichte. Schon 2002 wurde das Vorhaben bei einem Bürgergespräch von der Stadt erläutert. Doch es folgten keine Taten.

Der Denkmalschutz war ein Hinderungsgrund für die zügige Mauersanierung. Doch jetzt gibt es grünes Licht zum Abtragen der nicht ausreichend gegründeten Sandsteine. Sie sollen halbiert und mit der schönen Innenseite nach außen auf einer neuen Betonmauer aus stabilen Winkelsteinen befestigt werden. Nach diesem Schema ist bereits 1996 die Parkmauer vor der Auferstehungskirche unauffällig erneuert worden.

Ein Eisenzaun in historischem Design soll die Mauer in der Engelhardtstraße krönen. Damit die Feuerwehr mit der Drehleiter im Einsatz darüber schwenken kann, darf er allerdings nur 1,30 Meter hoch sein. Von Anfang an gehörte die Runderneuerung der nach dem Stadtparkstifter benannten Engelhardtstraße zum Gesamtprojekt. Denn die schmalen Gehwege und die grob gepflasterte Straße sind eine Zumutung für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind.

Nachdem der alte Asphalt des Fontänenhofs bereits 2001 durch ein neues Granitpflaster ersetzt worden ist, fällt der schlechte Straßenzustand noch mehr ins Auge. Nun sollen die asphaltierte Buckelpiste und die Gehsteige einem niveaugleichen Straßenausbau weichen. Als neuer einheitlicher Belag ist ein Großsteinpflaster aus Granit vorgesehen. Wie das aussieht, kann man auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums studieren. Entlang der Häuserreihe sollen sieben Längsparkplätze markiert werden. Mehr sind nicht drin, weil sonst für die Müllabfuhr und Feuerwehr kein Durchkommen wäre.

Die Anliegerstraße wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Vor dem Stadtparkeingang ist eine Aufweitung zum Wenden geplant. Im vorderen Bereich an der Nürnberger Straße sollen zehn Fahrradständer montiert werden. Der Bauausschuss hat dem Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht gegeben. Wie Tiefbauamtschef Hans Pösl auf FN-Anfrage erläutert, laufen bereits die Ausschreibungen. Nach der Sommerpause sollen die Aufträge vergeben werden. Vorausgesetzt, es gibt Interessenten.

Für den Ausbau des Pegnitztalradwegs am Stadtpark fand sich keiner, ebenso wie für die Radwegbrücke über die Regnitz bei Stadeln und das in der Gebhardtstraße geplante Parkhaus. Mit dem Ausbau kann erst nach der Fürther Kirchweih begonnen werden, wenn die Zufahrt wieder frei ist. Die Fertigstellung ist für Frühsommer 2020 vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 570.000 Euro.

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