Kirchweihtrubel

Endlich trocken: Am Montag zog es die Massen auf die Fürther Kärwa

Gwendolyn Kuhn
Gwendolyn Kuhn

Lokalredaktion Fürth

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3.10.2022, 15:24 Uhr
So sieht das schon besser aus: Nach dem durchnässten Sonntag strömten am Montag die Massen in die Fürther Budenstadt.

© Hans-Joachim Winckler So sieht das schon besser aus: Nach dem durchnässten Sonntag strömten am Montag die Massen in die Fürther Budenstadt.

Es war, als hätten alle in den Startlöchern gestanden und nur darauf gewartet, die Kärwa zu fluten: Als am Vormittag die letzten großen grauen Wolken verschwunden waren, strömten das Publikum von allen Seiten in die Innenstadt.

Viele juchzende Kinder in den Karussells konnte man sehen und lange Schlangen vor den Essensbuden. Zum Rummel zog es auch Nicole Baumann, die mit ihren beiden Kindern Thomas (11) und Elisa (5) in der Friedrichstraße stand. "Mega cool", findet Thomas, dass endlich wieder Kirchweih ist.

Er und seine Schwester haben sich schon eine Tiermütze aussuchen dürfen, sobald der Papa kommt, geht es noch aufs Riesenrad. "Mama hat nämlich Höhenangst", sagt Thomas. Der letzte Kärwabesuch wird das heute nicht sein für die Familie.

Denn praktischerweise wohnt sie in der Innenstadt. "Wir werden sicher jeden zweiten Tag mal kurz hinschauen", sagt Nicole Baumann. Heute aber haben sie und ihre Angehörigen das komplette Gelände abgelaufen, um alles zu entdecken. "Das ist einfach mal wieder schön."

Erika Lampert (85) sieht das auch so. Sie steht gemeinsam mit ihrer gleichaltrigen Freundin Marianne Oheimer am Baggers-Stand an. "Ich freu mich schon die ganze Zeit auf die Baggers", sagt Lampert. "Die sind ein Muss." Jetzt hoffen die beiden, noch ein paar alte Freunde und Bekannte zu treffen. Denn, sagt Lampert, für Fahrgeschäfte seien sie doch schon ein bisschen zu alt.

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