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Es geht voran: Fürther Möbel-Maag-Gelände wird Bauplatz

Sechs Doppelhaushälften, ein Einfamilienhaus und zwei Dutzend Wohnungen entstehen - 03.02.2016 06:00 Uhr

Platz da! Ein Teil der alten Ausstellungspavillons ist bereits abgerissen worden. In den mehrstöckigen Gebäuden entstehen Wohnungen, auf der anderen Seite des Wegs wachsen derweil Neubauten in die Höhe. © Hans-Joachim Winckler


Klaus Müller wirkt am anderen Ende der Leitung sehr zufrieden. Alle sieben Wohneinheiten auf dem Neubauareal zwischen Fuchsstraße und Weiherhofer Straße seien bereits verkauft, sagt der Geschäftsführer der MKK Wohnpark GmbH auf FN-Anfrage. Sechs Doppelhaushälften und ein Einfamilienhaus sollen dort entstehen, vier davon sind schon im Bau. Wobei „schon“ nicht ganz das richtige Wort ist.

Wie berichtet, hatte MKK aus Erlangen das Gelände im Sommer 2014 der Fürther P & P-Gruppe abgekauft. Im März 2015 hieß es dann, die Häuser würden bis zum Jahresende fertig. Jetzt spricht Müller von August 2016. Die Zeitverzögerung, auf die er im Detail nicht näher eingehen will, scheint ihn nicht sonderlich zu stören – ganz nach dem Motto: Hauptsache, es wird schön. Und davon sind die Macher überzeugt. Auf ihrer Internetseite zeigen sie in einem vierminütigen Animationsfilm ein grünes, durchgestyltes Familienidyll am Rande der Rednitzauen.

Pavillons verschwinden noch

Das Projekt mit dem Namen „Dambachpark“ besteht aber nicht nur aus dem Neubauareal, dazu gehört auch – nur einen Steinwurf davon entfernt – das ehemalige Haus von Möbel Maag, das inzwischen entkernt wurde. „Der Ausbau beginnt in den nächsten vier Wochen“, kündigt Klaus Müller an. Die Hälfte der 24 Wohnungen sei verkauft. Zum Wiesengrund hin wurde ein Durchbruch geschaffen, der laut Müller mehr Licht in den Innenhof des Gebäudekomplexes bringen soll.

In den früheren Ausstellungspavillons von Möbel Maag, die sich entlang des Fuß- und Radwegs erstrecken, hat MKK noch ein Verkaufsbüro. Laut Müller werden die letzten Pavillons zum Jahresende verschwinden. Anschließend soll diese sensible Nahtstelle zum Wasserschutzgebiet renaturiert werden. Noch kein Ergebnis konnte das Immobilienunternehmen mit der Familie erzielen, der die verlandeten Karpfenweiher auf der Rückseite des früheren Möbelhauses gehören. MKK würde sie gerne erwerben, um sie ebenfalls in eine Grünfläche zu verwandeln.

Während die Neubauten, wie erwähnt, im Lauf des Jahres von ihren neuen Eigentümern bezogen werden sollen, werden sich die Arbeiten an den Wohnungen im früheren Möbelhaus noch etwas hinziehen. Die ersten könnten Ende des Jahres fertig sein, sagt der MKK-Geschäftsführer, der Rest bis zum Frühjahr 2017. Dieses Datum, so Müller, habe man den Käufern garantiert. 

Johannes Alles

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