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Finanzspritze für das Fürther Mütterzentrum

Der Familienpreis des Rotary Clubs geht für drei Projekte an die Einrichtung - 27.10.2018 21:00 Uhr

Rotary-Präsidentin Monika Rödl-Kastl (von links) mit Laudator Peter Hauser, Birgit Schediwy, Rita Wolf, Rauan Al-Saifi, Anette Weingarten und Kerstin Wenzl. © Foto: Martin Schülbe


Rotarier helfen, das machte die Fürther Clubpräsidentin Monika Rödl-Kastl gleich zu Beginn klar, nicht nur bei Anlässen wie diesem und mit Summen wie dieser. Immerhin mit 5000 Euro sind der Senioren- und der Familienpreis dotiert, die im jährlichen Wechsel vergeben werden. In diesem Jahr war wieder der Familienpreis fällig, zum sechsten Mal überhaupt. Rotarier und Interessierte haben sich hierzu im Schloss Burgfarrnbach versammelt.

"Erst diese Woche hatten wir wieder eine Anfrage für eine Spende in Höhe von 500 Euro zum Kauf von Heizöl", berichtete Rödl-Kastl, "von einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern." Wenn die Abstimmung zwischen den unterstützenden Stellen nicht geklappt hat, der Strom abgestellt werden soll oder gar der Verlust der Wohnung droht – dann helfe die Rotary Kinderhilfe. Vor allem durch sie sei der Club bekannt.

Initiator und Unterstützer weiterer Vorhaben, das wolle man jedoch auch sein und stelle einmal im Jahr eine höhere Summe zur Verfügung. In diesem Jahr wird das Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Fürth bedacht, das sich mit drei Projekten um den Preis beworben hatte: mit dem Betreuungsnetzwerk für alle Generationen, den Familienpaten und Omas guter Stube. Alle Projekte haben eines gemeinsam, wie Anette Weingarten erklärte: "Eltern vertrauen uns ihre Kinder an, oft auch Sorgen und Nöte, und lassen zunächst Fremde am Privatleben teilhaben." Das sei ein großer Vertrauensbeweis, den man zu schätzen wisse.

Kerstin Wenzl berichtete, dass man schon die eine oder andere Auszeichnung auf Bundes- und Landesebene erhalten habe. Doch eine regionale Auszeichnung sei etwas ganz Besonderes: "Das zeigt uns, dass unsere Arbeit vor Ort wirkt, gesehen und geschätzt wird." Christine Bleisteiner – Leiterin des Familienzentrums Stein, das vor zwei Jahren den Familienpreis erhalten hat – schaute ebenfalls im Schloss vorbei und zeigte mit Fotos, wie die Einrichtung das Preisgeld verwendet hat: unter anderem für Stühle und Spielsachen.

Weingarten erläuterte, wie das Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum das Geld verwenden will. Im Betreuungsnetzwerk soll eine Schulung angeboten werden, alle Projekte sollen von einem Fachtag profitieren sowie die Beteiligten einen Ausflug unternehmen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Insgesamt neun Einrichtungen haben sich diesmal auf den Preis beworben, berichtete Laudator Peter Hauser. Musikalisch wurde der Abend begleitet vom Streichquartett der Fürther Streichhölzer.

Martin Schülbe

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