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Fürth: Ein Fähnchen für jeden Hundehaufen

Launige Aktion: Die Gemeinde von St. Paul geht gegen nachlässige Hundehalter vor - 16.03.2016 06:00 Uhr

Gemeindepraktikantin Charlotte Mader hat Fähnchen gebastelt, mit denen sie in dieser Woche gemeinsam mit Pfarrer Martin Adel Hinterlassenschaften von Hunden markiert. © Hans-Joachim Winckler


Täglich werden dazu frische Hinterlassenschaften der Vierbeiner mit nummerierten Fähnchen markiert und fotografiert. Auf die Idee gebracht hat den Pfarrer eine ähnliche Aktion des Fürther Netzwerks "Eltern helfen Eltern" vor vier Jahren im Rednitzgrund am Badsteg. Im schon länger währenden Kampf gegen den Hundekot verzeichnet das Pfarramt allerdings bereits Erfolge.

"Die Verschmutzung ist etwa um die Hälfte zurückgegangen, nachdem wir eine Boulebahn angelegt und ein kleines Fußballtor aufgestellt haben", berichtet Adel. Auch mit Plakaten wird auf die Freizeitnutzung der Grünanlage hingewiesen. Couragierte Nachbarn, die Schmutzfinken prompt zur Rede stellen, sind, so der Pfarrer, maßgeblich am Erfolg beteiligt.

Dass auch Vierbeiner mal müssen, ist für Martin Adel, der selber Hundehalter ist, kein Problem. Es sei aber Aufgabe der Besitzer, genug Plastiktüten mitzunehmen und die Verunreinigung zu beseitigen. An Papierkörben mangele es jedenfalls nicht. Im Südstadtpark wurden schon 2013 Tütenspender aufgestellt. Das könnte an der Paulskirche nächstes Jahr geschehen, wenn die Anlage neu gestaltet werden soll.

Diese Video wird präsentiert von Franken Fernsehen:

 

Volker Dittmar

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