Nach der langen Pause

Fürths OB: Auch 2023 soll es ein Weinfest geben

Claudia Ziob
Claudia Ziob

Lokalredaktion Fürth

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1.8.2022, 19:05 Uhr
Acht Jahre lang wurde auf ein Weinfest in der Gustavstraße verzichtet. Nun wurde es erstmals wieder gefeiert, von Donnerstag bis Sonntag.

© Hans-Joachim Winckler Acht Jahre lang wurde auf ein Weinfest in der Gustavstraße verzichtet. Nun wurde es erstmals wieder gefeiert, von Donnerstag bis Sonntag.

Die Rückkehr des Weinfests nach achtjähriger Pause hat Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung als derart gelungen erlebt, dass er schon heute grünes Licht für eine Fortsetzung im kommenden Jahr gibt – ein Jahr früher als ursprünglich geplant.

Bereits 2020 hatte Jung angekündigt, dass die Stadt das Weinfest zurückholen wird, man es aber angesichts des Lärmkonflikts kürzer als früher, nämlich vier statt sechs Tage, und nur alle zwei Jahre stattfinden lassen möchte. Wegen der Pandemie musste die Veranstaltung zwei weitere Jahre auf ihr Comeback warten.

Von Donnerstag bis Sonntag wurde das Fest nun gefeiert – und Jung, der selbst mehrfach vor Ort war, zeigt sich in einer Pressemitteilung sehr glücklich mit dem Ergebnis. Die Wirte seien zufrieden, man habe ein „angenehmes Publikum“ erlebt, bei dem der Genuss im Vordergrund stand, und ein absolut friedliches Fest, ohne einen einzigen Polizeieinsatz. Wegen der langen Pause soll es die Veranstaltung gleich 2023 noch einmal geben, bevor die Stadt zum Zwei-Jahres-Takt übergehen will.

Über die Modalitäten der künftigen Weinfeste (Dauer und Öffnungszeiten) will sich das Rathaus mit den Wirten im Frühjahr 2023 verständigen - "unter Berücksichtigung der diesjährigen Erfahrungen", wie es heißt. Die Wirte sind sich noch nicht sicher, ob sich der Aufwand lohnt, wenn das Fest weiterhin nur vier Tage dauert. Sie fremdeln auch mit dem vorgezogenen Ausschankschluss.

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