Gustavstraße: 16.600 Unterschriften für ein lebendiges Fürth

16.7.2015, 23:13 Uhr
Im Steinernen Saal des Maximilianeums haben Vertreter der Bürgerinitiative

Im Steinernen Saal des Maximilianeums haben Vertreter der Bürgerinitiative "Wir sind die Gustavstraße" die Politik zum Handeln aufgefordert. Sie übergaben Unterschriften an die Abgeordneten Gabi Schmidt (v. re.), Horst Arnold, Petra Guttenberger und Markus Ganserer. © privat

Die BI "Wir sind die Gustavstraße" hofft auf die Hilfe der Politik, um weitere Einschnitte bei Kneipen und Festen in der Altstadt zu verhindern. Im Maximilaneum wurde die Gruppe von den Abgeordneten Petra Guttenberger (CSU), Horst Arnold (SPD), Gabi Schmidt (Freie Wähler) und Markus Ganserer (Grüne) empfangen, die versprachen, ihre Parteien weiter für das Problem zu sensibilisieren.

Die Interessengemeinschaft appelliert an den Gesetzgeber, Lärmverordnungen an "heutige Lebenssituationen und Gewohnheiten anzupassen, um in Fürth und anderen Städten eine lebendige Kneipenkultur und traditionelle Feste besser vor Anwohnerklagen zu schützen. In den vergangenen vier Monaten haben die Mitglieder Unterschriften in Lokalen und Geschäften sowie bei Festen gesammelt. Dabei habe man ein großes Interesse festgestellt, lässt die Gruppe wissen, die schon mit mehreren Aktionen auf sich aufmerksam machte. Beim Grafflmarkt kürzlich hat man die Besucher mit einem Flashmob überrascht. Der BI ist es dabei wichtig, auf friedliche Weise für eine lebendige Kneipenstraße zu kämpfen.

Auch die vom ehemaligen Stadtheimatpfleger Alexander Mayer initiierte Online-Petition mit rund 15.000 Unterstützern wurde überreicht.

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