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Mittwoch, 22.01.2020

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Gustavstraße: Maiers Appell an die Streithähne

Einen schnellen Krisengipfel wird es nicht geben - 07.09.2011 13:00 Uhr

Nicht jeder ist begeistert von den Veranstaltungen (hier: Weinfest) und dem täglichen Kneipenbetrieb in der Gustavstraße. © Winckler


Wie berichtet, ist der Streit über Festivitäten in der Gustavstraße und abendliche Sperrzeiten auf den Freischankflächen eskaliert – trotz eines Kompromisses, den die Stadt im vergangenen Mai vermittelt hat. „Die Situation ist sehr verfahren“, räumt Maier ein, der keine einseitigen Schuldzuweisungen aussprechen will. Er habe das Gefühl, dass sich „beide Seiten nichts schenken. Kandidaten für den Friedensnobelpreis sind hier wohl nur die wenigsten.“

Dennoch sei ein vorgezogener „Krisengipfel“ unnötig. Stattdessen will Maier Anwohner und Wirte nach der Fürther Kirchweih zum Gespräch laden, um zu sehen, ob der Kompromiss hält, laut dem unter anderem wochentags im Freien nur noch bis 23 Uhr ausgeschenkt werden darf.

„Dann sollen sie wegziehen“

Der Großteil der Beteiligten steht Maier zufolge hinter der Vereinbarung vom Mai. Die Zahl der beschwerdeführenden Anwohner habe sich in der Gustavstraße auf eine handvoll reduziert. Der Ordnungsreferent baut darauf, dass sich die Lage nicht weiter verschärft. Alle Beteiligten müssten dazu dringend „verbal abrüsten“. Demonstrationen für eine lebendige Altstadt, über die bereits im Internet diskutiert wird, seien zwar nicht verboten, „aber sind sie momentan besonders hilfreich?“, fragt Maier.

Gegenüber den FN wiederholte er, was er einem lokalen TV-Sender gesagt hatte: „Die Stadt ist entschlossen, am Kompromiss festzuhalten und appelliert, ihn auch zu beachten. Anwohner, denen nichts weit genug geht, müssen eben wegziehen oder ihr Recht bei Gericht suchen.“ Wer den Kompromiss nicht infrage stellt, so der Referent, müsse diese Aussage aber auch nicht auf sich beziehen.

 

Johannes Alles

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