Gustavstraßen-Streit: Mediation ohne Ergebnis

31.3.2015, 19:30 Uhr
Nicht immer Halligalli in der Gustavstraße...

© Winckler Nicht immer Halligalli in der Gustavstraße...

Mehr als sieben Stunden lang haben Vertreter der Stadt, der drei Stadtratsfraktionen und der Gastronomie sowie die fünf Kläger aus der Altstadt in Ansbach miteinander gesprochen. Als Vermittler fungierten dabei zwei Güterichter.

In einer Pressemitteilung, auf die sich alle Beteiligten einigten, ist von „konstruktiven Verhandlungen“ die Rede. Dennoch hätten sich „in Einzelfragen unterschiedliche Standpunkte“ gezeigt. Sie weichen offenbar so weit voneinander ab, dass derzeit offen ist, ob eine Einigung auf neue Regeln für die Zahl der Feste und den täglichen Kneipenbetrieb in der Gustavstraße und am Waagplatz möglich erscheint und ob die Mediation fortgesetzt wird.

„Jede Seite sollte bis Ende April klären, inwieweit Konsensmöglichkeiten bestehen. Dann wird entschieden, ob ein weiterer Termin sinnvoll ist, gegebenenfalls auch Teillösungen denkbar sind“, heißt es in der Mitteilung. Scheitert die Mediation, werden die anhängigen Klagen in normalen Verfahren behandelt. Am Ende stehen dann Richtersprüche.

Da die Mediationsteilnehmer Vertraulichkeit vereinbaren, ist über Gesprächsinhalte und -verlauf wenig zu erfahren. Jede Auskunft muss von allen Beteiligten abgesegnet werden. Auch welche Wirte teilgenommen haben, blieb auf FN-Nachfrage bislang unbeantwortet.

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