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Montag, 13.07.2020

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Im Ausnahmezustand: Junge Frau rastete aus

Drei Mal binnen weniger Stunden war die Polizei mit der 28-Jährigen konfrontiert - 12.05.2020 20:15 Uhr

Gegen 19 Uhr wurde die Polizei erstmals zu der Wohnung des Ex-Freunds in Roßtal gerufen. Mit dem Messer stach die 28-Jährige auf eine Tür ein.

Eine Stunde später trafen die Beamten in der Richtersgasse erneut auf die Frau. Sie war nun merklich betrunken und laut Polizei in einem "psychisch auffälligen Zustand", klagte zudem über Schmerzen. Während des Wartens auf einen Rettungswagen sei sie immer aggressiver geworden und auf die Polizisten losgegangen. Sie wurde ihnen zu Boden gebracht, trat einen Beamten gegen den Oberschenkel und kratzte ihn.

Im Krankenhaus hielt es sie nicht lange. Gegen 21.45 Uhr war sie wieder beim Ex-Freund, wo sie weiter Türen beschädigte. Auch ein Hausverbot, das der Vermieter erteilte, hinderte sie nicht daran. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Unter Anwendung unmittelbaren Zwangs, so die Polizeipressestelle, wurde sie in die Dienststelle gebracht, wo sie bei der Blutentnahme für den Alkoholtest Beamte und eine Ärztin gekratzt, bespuckt und beleidigt haben soll. Bis in den Morgen wurde die junge Frau in der Haftzelle ausgenüchtert. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs,
der Sachbeschädigung, Körperverletzung, Beleidigung, des Widerstands gegen und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.


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fn

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