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Montag, 10.08.2020

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Jung begrüßt die CSU-Unterstützung

Fürths Oberbürgermeister dankt für Appell in Sachen S-Bahn-Bau - 08.12.2009

Einem Schwenk der S-Bahn-Linie würde auch der Haltepunkt Vach zum Opfer fallen. Auch das sorgt für heftige Kritik an den Plänen.

© Hans-Joachim Winckler


«Die deutlichen Worte der örtlichen Mandatsträger der CSU machen viel Hoffnung für eine sinnvolle Lösung im Konflikt mit der Deutschen Bahn«, so Jung in seiner Reaktion auf entsprechenden Meldungen in den FN vom Montag. Wie berichtet, hatte unter anderem der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Christian Schmidt zugesichert, sich beim zuständigen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer für Fürths Belange stark zu machen.

«Wenn ein Staatssekretär der Regierungspartei bei seinem Parteifreund Ramsauer die Argumente der Stadt vorträgt, kann dies nur ein Erfolg werden«, ist Jung zuversichtlich. Niemand habe bisher eine einleuchtende Begründung dafür gefunden, dass der Schwenk der Linie mit einem neuen Haltepunkt bei Steinach günstiger gebaut werden könne als eine S-Bahn-Strecke entlang der bereits bestehenden Route nach Erlangen.

Einladung erneuert

Zugleich erneuert Jung seine Einladung an den Verkehrsminister, die Situation in Begleitung der Fürther CSU-Mandatsträger «unmittelbar vor Ort« zu besprechen. «Die Liste von Wünschen der Stadt Fürth an die Deutsche Bahn und den Verkehrsminister ist nämlich sehr lang«, so der Rathauschef. Sie reiche «von der Sanierung des Lokschuppens über einen Verzicht auf den S-Bahn-Verschwenk bis hin zur Toilettenwiedereröffnung und einer raschen Sanierung des Hauptbahnhofs sowie einem bürgerfreundlichen Umgang«.

Unterdessen haben sich auch die beiden Fürther Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht (SPD) und Uwe Kekeritz (Grüne) in gleicher Sache an den Bundesverkehrsminister gewandt. In ihrem Brief vom 3. Dezember mahnen sie an, die Verantwortlichen müssten endlich auf die begründeten Bedenken der Stadt Fürth eingehen. Nötig sei «der sofortige Stopp aller Ausschreibungen" im Fürther Norden. Nur so seien «Vorfestlegungen für den Verschwenk noch zu verhindern«.

Wolfgang Händel

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