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Letztes Geleit für Uwe Lichtenberg

Verstorbener Alt-Oberbürgermeister wurde auf dem Fürther Friedhof beigesetzt - 16.05.2011 16:16 Uhr

Trauer um Uwe Lichtenberg: Oberbürgermeister Thomas Jung (li.), Bürgermeister Markus Braun und Alt-OB Wilhelm Wenning (im Hintergrund leicht verdeckt) am Grab des Verstorbenen.

16.05.2011 © Hans-Joachim Winckler


In den Trauerreden für Lichtenberg, der am vergangenen Mittwoch im Alter von 76 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben war, wurden immer wieder seine große Menschlichkeit und sein soziales Engagement hervorgehoben. Sowohl die „Nähe zu den Menschen“ als auch deren gutes Verhältnis untereinander sei Lichtenberg in seiner von 1984 bis 1996 währenden Amtszeit wichtig gewesen, sagte Oberbürgermeister Thomas Jung.

Dies habe sich unter anderem in seinem Einsatz für die Integration von Ausländern und für jüdische Mitbürger gezeigt. Dass Fürths jüdische Bevölkerung dies bis heute nicht vergessen hat, machte ein Vertreter  in seiner kurzen Ansprache deutlich. Die Erinnerung an Lichtenberg werde „immer in den Herzen der Gemeinde sein“.

Im Namen der Fürther Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ rief  Roland Martin Hanke Lichtenbergs große Verdiente ins Gedächtnis, für die er schon 1993 von der Loge mit deren „Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit“ geehrt worden war.

Viel zu verdanken habe ihm auch seine Partei, wie der heutige Fürther SPD-Chef und Landtagsabgeordnete Horst Arnold unterstrich. Für ihn und andere der damals jüngeren Generation  sei Lichtenberg während seiner zwölfjährigen Amtszeit im Rathaus leuchtendes Vorbild gewesen. Ein Ruck sei  durch die Partei gegangen, „geradezu beseelt“ hätten sich die örtlichen Genossen gezeigt - dank Lichtenberg, der für Arnold „durch und durch Sozialdemokrat“ war.

Von der Aussegnungshalle bewegte sich der Trauerzug langsam zum Grab auf dem Fürther Friedhof. Im Alter von 76 Jahren war Fürths Ex-Oberbürgermeister Uwe Lichtenberg nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Unter vielen anderen kamen auch Oberbürgermeister Thomas Jung, Bürgermeister Markus Braun und Alt-OB Wilhelm Wenning, um ihm sein letztes Geleit zu geben. Der Fürther SPD-Chef Horst Arnold sagte, für ihn und andere sei Lichtenberg während seiner zwölfjährigen Amtszeit im Rathaus leuchtendes Vorbild gewesen.

16.05.2011 © Hans-Joachim Winckler


Kaum fassen konnten die Trauernden, unter ihnen Lichtenbergs frühere Amtskollegen Peter Schönlein (Nürnberg), Dietmar Hahlweg (Erlangen) und Hartwig Reimann (Schwabach) sowie sein Fürther Nachfolger Wilhelm Wenning, wie schnell der Ex-OB seiner erst Ende 2010 diagnostizierten Krankheit erlegen ist. Etliche von ihnen hatten den gelernten Sozialpädagogen noch unlängst als gut gelaunten, vitalen Pensionär erlebt, der Auftritte mit seinem Chor genoss und vor der ägyptischen Küste tauchen ging.

Er habe bewundert, welche „Kraft und Frische“ Uwe Lichtenberg im höheren Alter an den Tag legte, so Rathauschef Thomas Jung;  viele werden den Verstorbenen  gern so in Erinnerung behalten.

Wolfgang Händel

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