Marienstraße in Fürth wird zum Drehort

9.8.2013, 22:00 Uhr
Der Film spielt im Jahr 1947: Kurt Landauer (Josef Bierbichler) auf Trümmern im Grünwalder Stadion.

Der Film spielt im Jahr 1947: Kurt Landauer (Josef Bierbichler) auf Trümmern im Grünwalder Stadion. © BR/Zeitsprung Pictures GmbH/Willi Weber

Der Film, den die Firma Zeitsprung Pictures im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der ARD produziert, erzählt von der Nachkriegszeit in Deutschland und von einem Mann, der unerwartet beim Wiederaufbau hilft: Kurt Landauer (gespielt von Josef Bierbichler).

Landauer führte zwischen 1913 und 1933 den FC Bayern als Präsident fast ununterbrochen. Als Jude wurde er ins KZ gesperrt und ins Exil getrieben. Der Film von Regisseur Hans Steinbichler und Produzent Michael Souvignier legt den Fokus auf das Jahr 1947: Landauer kehrt ins zerbombte Deutschland zurück. Fürth ist wegen seiner historischen Häuser einer der Drehorte.

Am Montag werden die Marien- und die Schillerstraße für Fahrzeuge voll gesperrt. Die Pfister-, Theater- und Mathildenstraße sind zeitweise dicht. Zu Sperrungen kann es schon am Sonntag bei den Vorbereitungen kommen. Außerdem wird in mehreren Straßen ein Halteverbot eingerichtet. Die Anwohner wurden informiert.



Für den Dreh müssen die Marien- und die Schillerstraße „optisch“ ans Jahr 1947 angepasst werden – moderne Verkehrsschilder etwa würden stören. Anwohner werden gebeten, am Montag die Rollos hochzuziehen, Fensterschmuck und Mülltonnen bis spätestens 8 Uhr reinzuholen und Lärm zu vermeiden. Laut wird es trotzdem: Gedreht wird unter anderem eine Demonstrationsszene mit 150 Statisten. Und zu den Spezialeffekten gehört ein Schussgeräusch.
 

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