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Montag, 21.10.2019

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Mehr Geburten als 2017: Hochbetrieb im Fürther Kreißsaal

Viel Arbeit auch in der Neujahrsnacht – Der kleine Niko ließ sich Zeit - 01.01.2019 15:00 Uhr

Der kleine Niko schlummert in den Armen seiner glücklichen Mutter Margarita Winter. Mit dabei der Leiter der Kinderklinik, Professor Jens Klinge, Vater Stefanos Oikonomou und Oberärztin Eva Neupert. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Den obligatorischen Besuch beim ersten im Fürther Klinikum geborenen Baby im neuen Jahr hätte sich Oberbürgermeister Thomas Jung sicher einfacher vorgestellt. Zwar erblickte bereits um 0.37 Uhr ein Mädchen im Kreißsaal das Licht der Welt, allerdings entschied sich die Mutter gegen allzu viel Öffentlichkeit.

Anders die Eltern des kleinen Niko, der um sieben Uhr bereits die Nummer drei war. Dabei ließ sich der 53 Zentimeter große und 3280 Gramm schwere Bub ziemlich viel Zeit. Schon 31 Stunden weilten Margarita Winter (35) und ihr Mann Stefanos Oikonomou (40) im Nathanstift, bis Niko endlich geboren wurde. Erschöpft, aber glücklich präsentierten die Eltern ihren schlafenden Nachwuchs dem Oberbürgermeister, der eine Schnuller mit dem Logo der Spielvereinigung sowie einen Latz mit der Aufschrift "Ich schreie fürs Kleeblatt" als Geschenke überreichte (den Blumenstrauß bekam zuvor die Mutter der tatsächlichen Nummer eins).

Da die junge Familie aus Ronhof ganz nah am Sportpark wohnt, dürfte der Spielvereinigung ein neuer Fan so gut wie sicher sein, auch wenn das Herz des Vaters eher für Borussia Mönchengladbach schlägt. "Aber dreimal war ich auch schon im Ronhof zu Gast." Das Paar hofft jetzt, möglichst bald nach Hause zu können, um dann auch das ursprünglich für Silvester geplante Familienfest zu Ehren des ersten Kindes nachzuholen. Mit dem Stillen klappt es immerhin schon wunderbar.

Insgesamt kamen im abgelaufenen Jahr 2289 Kinder im Fürther Klinikum zur Welt - 17 mehr als 2017. Diesmal hatten allerdings, anders als in den vergangenen Jahren, die Mädchen die Nase vorn, und zwar mit 1154 zu 1135 Geburten. Mit Spannung wartet Jung nun auf die Meldung aus dem Standesamt, ob die Zahl der Geburten 2018 über der Zahl der Sterbefälle liegt und Fürth damit wieder einer der wenigen Großstädte mit einer positiven Bilanz ist.

hjw

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