Viel Platz zum Entspannen

Neuer Pausenhof im Fürther Förderzentrum Nord

17.7.2021, 21:00 Uhr
Die Klasse 6b der Otto-Lilienthal-Schule macht es sich schon mal bequem in der neuen Ruhezone.

Die Klasse 6b der Otto-Lilienthal-Schule macht es sich schon mal bequem in der neuen Ruhezone. © NN

So lässt es sich in den Pausen prima aushalten: Hängematten, Sonnenliegen und mehrere Sitzgruppen laden in der neu gestalteten Ruhezone im Hof der Otto-Lilienthal-Schule zum Verweilen ein, einzig der vier mal vier Meter große, schattenspendende Sonnenschirm lässt noch auf sich warten. Viele der insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums Nord im Golfpark Atzenhof haben den Bereich mit neu gepflanzte Bäumen und mit viel Platz zum Chillen schon ordentlich in Beschlag genommen. "Das kommt ganz toll an", sagt Schulleiterin Birgit Prade. Auch zum Lernen haben einige Klassen die Ruhezone für sich entdeckt.


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Dabei ist das erst der Anfang. Mit mehr als 5400 Quadratmeter Größe verfügt die Otto-Lilienthal-Schule über einen Pausenhof, von dem manche Innenstadtschule nur träumen kann. Das Gebäude stammt aus der Zeit, als noch amerikanische Soldaten hier stationiert waren - und die haben damals recht großzügig geplant.

Große Herausforderungen

Was die gegenwärtigen Nutzer freut - gerade Eltern, die ihre Kinder hier einschulen wollen, zeigen sich immer wieder begeistert von den räumlichen Gegebenheiten -, stellt die Verantwortlichen der Stadt Fürth vor große Herausforderungen, wenn es an die Instandhaltung geht. Darum wurde die Sanierung des Pausenhofs gleich in vier Bauabschnitte unterteilt. Der erste mit der Ruhezone für alle Schüler wurde nun fertiggestellt - Kostenpunkt: 160 000 Euro. In den kommenden Jahren folgt ein Spielbereich für die Kleinsten, eine Bewegungszone für die etwas größeren Jungen und Mädchen, und schließlich ein multifunktionaler Allwetterplatz zum Bolzen und Basketballspielen. Die Gesamtkosten beziffert Baureferentin Christine Lippert auf über eine Million Euro.

Außenflächen zum Wohlfühlen

Bürgermeister Markus Braun betont, dass gerade durch die individuelle Gestaltung von Pausenhöfen die Aufenthaltsqualität an den Schulen entscheidend gesteigert werde. Das sei umso wichtiger, weil viele Schülerinnen und Schüler den ganzen Tag hier verbringen: "Schulen brauchen nicht nur funktionierende Klassenzimmer, sondern auch Außenflächen, auf denen sich die Kinder wohlfühlen", so Braun. Beim Grünflächenamt kümmert sich darum in erster Linie Norbert Bäuerlein, der auch für die Otto-Lilienthal-Schule in enger Abstimmung mit den Lehrkräften die Pläne für einen Hof mit altersgerechter Unterteilung entworfen hat.

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