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Neues Angebot im "Indoor Fürth": XXL-Billard mit den Füßen

Schwierige Sommermonate: Nachfrage zieht erst im Herbst an - 07.01.2015 17:00 Uhr

Über Bande: SpVgg-Sportpsychologe Martin Meichelbeck versucht einzulochen, OB Thomas Jung (re.) darf auch mitspielen, obwohl er an der eigenen Fußball-Vita kein gutes Haar lässt. © Foto: Edgar Pfrogner


Stefan Raab hat es vorgemacht: In seiner Sendung „Schlag den Raab“ trat der Entertainer im November 2013 gegen einen Kandidaten im Poolball an. Dahinter steckte nichts anderes als eine Partie Billard – mit den Füßen und mit Bällen statt mit Kugeln. Im „Indoor Fürth“ an der Leyher Straße lässt sich das nun ebenfalls ausprobieren – auf einem 9 mal 4,5 Meter großen Feld und unter dem Namen „Fußball-Billard“. Betreiberin Monika Feyrer opferte dafür zwei der drei Petanque-Bahnen. Die Nachfrage war zu gering, sagt Feyrer. „Ich schau mir das ein Jahr an, dann muss ich handeln.“ Auf Fußball-Billard stieß ihr Mann bei der Internet-Recherche. Bislang werde es nur in Norddeutschland angeboten.

Mit ihrem Auftaktjahr – Eröffnung hatte „Indoor Fürth“ im August 2013 gefeiert – ist Feyrer zufrieden, räumt aber ein, dass die Sommermonate hart seien. Erst im Herbst ziehe die Nachfrage wieder spürbar an. An der Leyher Straße warten auf 4500 Quadratmetern drei Beachvolleyball-Felder, drei Badminton-Courts, 18 Minigolfbahnen und drei Fußballplätze (Kunstrasen) auf Kunden. Einige Nürnberger Fußballvereine nutzen die Plätze fürs Hallentraining, Feyrer hofft, dass auch bei Fürther Vereinen das Interesse wächst.

Das Einweihungsspiel der Fußball-Billard-Anlage bestritten am Montag prominente Gäste: Team Rathaus mit Bürgermeister Markus Braun und Oberbürgermeister Thomas Jung forderte Team SpVgg mit dem Sportpsychologen Martin Meichelbeck und Geschäftsführer Holger Schwiewagner heraus. Obwohl es für Jung nach eigenen Worten beim FSV Stadeln nicht einmal zum Balljungen gereicht hat, hielten die Politiker sehr gut mit. Jung traf nicht nur einen Fotografen, sondern lochte auch zweimal ein, am Ende unterlagen er und Braun nur knapp – Spaß hatten sie offensichtlich alle.

Johannes Alles

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