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Mittwoch, 15.07.2020

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Oberasbach: Bundespolizei durchkämmt Hainberg

Beim Einsatz für den Naturschutz haben sich Auszubildende auf die Spur von Robinie und Co begeben - 18.01.2020 21:00 Uhr

Was hier nicht wachsen soll, wird entfernt: Einen Tag lang waren Polizeischüler am Hainberg im Einsatz. Die Fläche soll offen gehalten werden, weil sie dadurch wertvollen Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten bietet. © Foto: Severin Lechner/Bundesforstbetrieb Reußenberg


Speziell auf die Robinie und die Traubenkirsche. Denn die aus Nordamerika stammenden Baumarten verdrängen die langsamer wachsenden heimischen Gehölze. Außerdem darf das Gelände im Süden des Hainbergs nicht verbuschen.

Diese Absicht steckt hinter dem Naturschutzprojekt "Wald und Weide, eine Strategie für mehr Biodiversität". Deshalb sorgten die Polizeischüler in einer Tagesaktion dafür, dass eine Fläche im Süden des Areals nicht weiter verbuscht. Bei dieser Arbeit war Körpereinsatz gefordert: Mit Sägen, Garten- und Astscheren oder mit den bloßen Händen versetzten die fleißigen Helfer das rund drei Hektar große Areal in den gewünschten Zustand.

Hilfe, die bei offizieller Seite ankam: "Wir freuen uns, dass die Polizeischüler uns tatkräftig dabei unterstützt haben, wertvolles Offenland zu erhalten – einen Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten wie dem in Bayern vom Aussterben bedrohten Wiedehopf", sagt Susanne Belting, Fachliche Leiterin des DBU Naturerbes. Künftig beweiden Schafe und Ziegen die Fläche, um sie freizuhalten.

Was den Bundespolizei-Azubis im Rahmen ihrer Projektwoche einen Blick über den Tellerrand ermöglichte, sei auch für die Waldgebiete ein wertvoller Beitrag, so Belting. Die Naturschutzplanung am Hainberg sehe vor, heimische Arten zu fördern, so dass sich ein strukturreicher Mischwald entwickle.

fn

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