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Oberasbacher CSU setzt auf Amtsinhaberin Birgit Huber

Die Rathauschefin will bei der Kommunalwahl ihren Posten verteidigen - 02.11.2019 21:00 Uhr

Birgit Huber will Oberasbacher Rathauschefin bleiben. © fn


Bei einer Versammlung in der St.-Johannes-Klause wurde sie von rund 40 Parteimitgliedern einstimmig nominiert. In ihrer Vorstellungsrede blickte die Amtsinhaberin auf die vergangene Wahlperiode zurück und nannte viele Projekte, die nach ihrem Dafürhalten erfolgreich umgesetzt worden sind.

Unter anderem führte sie das neu gestaltete Rathausumfeld mit dem Multifunktionsplatz und der Tiefgarage an. Die Planung der neuen Dreifachturnhalle wurde ebenso begonnen wie die Sanierung der Jahnhalle. Außerdem lag ein besonderes Augenmerk auf dem Ausbau der Kinderbetreuung.

Sie will „ein gutes Miteinander“ im Stadtrat fortsetzen: Birgit Huber. © Foto: Feyl/CSU Oberasbach


Trotz dieser Projekte, die nicht umsonst zu haben waren, stehe Oberasbach wirtschaftlich gut da. Die Stadt konnte es sich sogar erlauben, die Gewerbesteuer zu senken. Dennoch beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung lediglich 17 Euro. Wahlkampf hin oder her: Das gute Miteinander mit allen Parteien und Gruppierungen im Stadtrat sei ihr wichtig gewesen. Dies, sagte Birgit Huber, wolle sie fortsetzen.

Einige Aufgabenfelder sind aber weiter zu beackern: Etwa der Ausbau der Kinderbetreuung, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen; die Digitalisierung soll vorangebracht werden, beispielsweise durch den Ausbau der Glasfaserkabelversorgung. Neben der modernen Ausstattung für die Schulen ist ein Sportmanagement geplant: Oberasbach soll zur "Sportstadt" werden.

Ökologische Nachhaltigkeit soll ebenfalls ein Schwerpunkt bis zum Jahr 2026 sein. Die Schaffung von Biotopen und ein ökologischer Musterwald, das sind für Birgit Huber konkrete Ziele. Mit ihrer Erfahrung wolle sie auch weiterhin erfolgreich für Oberasbach arbeiten, sagte die Bürgermeisterin. Deshalb strebe sie eine dritte Amtsperiode an.

Für den Stadtrat wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten nominiert: 1. Birgit Huber, 2. Jürgen Schwarz-Boeck, 3. Gernot Höflinger, 4. Markus Gerstner, 5. Marco Haas, 6. Doris Bauer, 7. Bodo Wiegandt, 8. Stephan Schramm, 9. Lothar Schmitt, 10. Holger Laaß, 11. Christoph Gräf, 12. Dana Koch, 13. Odin Loos, 14. Beate Zill, 15. Marc Lehner, 16. Wolfgang Schug, 17. Linda Koch, 18. Bernhard Hutter, 19. Manfred Hörig, 20. Julia Schramm, 21. Alexander Klier, 22. Josefine Hertel, 23. Jürgen Bezold, 24. Anneliese Taschner.

fn

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