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Freitag, 19.07.2019

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Quelle wird attraktiver

Brunnenpavillon in der Kleinen Mainau entsteht neu - 16.04.2007

Christel Beslmeisl (li.) und Grete Schwarz am abgerissenen Pavillon der Espanquelle. © Mark Johnston


Während in Weikershof allerdings eine teure Brunnenschachtsanierung vorgenommen werden musste, steht in der Kleinen Mainau nur eine Erneuerung des Pavillons auf dem Programm. Die alte Konstruktion aus den 50er Jahren ist bereits abgerissen worden. Bis zum siebten Quellenfest des Fördervereins Fürther Heilquellen am 1. Juli soll die Anlage in neuer Pracht erstrahlen. Von den Dämpfen des salzigen Thermalwassers waren die Sandsteinsäulen des alten Pavillons irreparabel angegriffen worden.

Studenten der Fachhochschule für Gestaltung entwarfen auf Anregung des Fördervereins moderne Alternativen. Doch beim Publikum, das darüber beim letzten Quellenfest abstimmte, fanden diese keinen Anklang. Deshalb wird der Pavillon nun in seiner bekannten Form von Grund auf neu errichtet. Lediglich das neue Blechdach erhält eine Öffnung, damit der aggressive Wasserdampf besser abziehen kann.

Eine Menge Arbeit haben die Vereinsvorsitzenden, Christel Beslmeisl, Roland Hanke und Grete Schwarz in die Planung investiert. Zum Durchbruch verhalf ihr der Fürther Unternehmer Manfred Georg Roth mit einer großzügigen Spende. «Sonst hätten wir die 21 000 Euro teure Baumaßnahme kaum schultern können», berichtet Beslmeisl. Aber auch die beteiligten Baufirmen unterstützen das Vorhaben mit Preisnachlässen.

Wenn der neue Pavillon steht, wird das Grünflächenamt auch noch das Rondell am Weiher neu pflastern. Damit mehr Publikum angelockt wird, sollen am Pegnitztalweg neue Hinweisschilder aufgestellt werden.

Von der Espanquelle führt künftig ein Quellenweg über den geplanten Uferstadtsteg zur König-Ludwig-Quelle auf dem einstigen Kurbad-Areal, das später von Grundig übernommen wurde. Nach der Ansiedlung des Technikums ist hier nun ein Universitätsstandort entstanden. Die Reaktivierung der König-Ludwig-Quelle steht noch aus. Der Quellenweg soll weiter bis zur Thermalbadquelle und zur Gustav-Adolf-Quelle führen. VOLKER DITTMAR 

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