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Rebensaft verzaubert die Gustavstraße

Fürther Weinfest wartet mit kulinarischen Genüssen, Musik und guten Tropfen auf - 03.08.2013 13:00 Uhr

Zur Unterhaltung spielen auch heuer wieder Straßenmusikanten auf. Zum Auftakt sorgte „Steffis kleine Zachmusik“ um Akkordeonspielerin Steffi Zachmeier für Stimmung bei den Festbesuchern. © Thomas Scherer


Während sich der Kadi im Streit um die Geräuschkulisse der Gustavstraße (wie berichtet) bereits ganz ernüchternd auf Faktensuche gemacht hat, können Festgäste nun der sprichwörtlichen Wahrheit im Wein auf berauschende Weise nachspüren. Die Wirte machen es ihnen leicht. Auf Schritt und Tritt warten sie mit Verlockungen für Gaumen und Kehle auf. Viele Händler der Altstadt gestalten das Fest mit und nutzen die Gelegenheit, um einem größeren Publikum ihre Spezialitäten vorzustellen.

Das Musikprogramm (ab 18 Uhr) wurde vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung um die Geräuschkulisse auf vier Tage beschränkt. Es beginnt an diesem Samstag um 18 Uhr. Der Ausschank endet um 24 Uhr. Den Ton geben die Formationen „Filsner & Leipold“ und „Die Wirtsleit’n Musikanten“ an. Karlheinz Leipold gehört zu den prägenden Akkordeonisten in der fränkischen Volksmusik. Auch Heinrich Filsner am Kontrabass ist auf dem Fürther Weinfest kein Unbekannter mehr. Die Wirtsleit’n Musikanten wiederum, Dieter Pleisteiner (Trompete) und Herbert Wendler (Akkordeon) aus Eschenbach bei Hersbruck, sind echte Wirtshaussänger.

Am Sonntag legt die Musik eine Pause ein, bevor am Montag die Kapelle Konrad eine Mischung aus fränkischer Volksmusik und südosteuropäischen Klängen serviert. Mit gepflegten Weinen und besonderen Speisen warten die Gasthäuser Grüner Baum, Pfeifndurla, Kaffeebohne, Schilderwach (im Exil), Tiekings, Michels Chocolaterie, Altes Rentamt, Wein & Meer, Zum Gelben Löwen, die Bar, die kleine Pizzabar und ein Stand von Vogels Frankensider auf. Auch das Lim-Haus ist mit von der Partie und bietet französisches Savoir-vivre mit Gaumenfreuden aus der Fürther Partnerstadt Limoges. Liebhaber bodenständiger fränkischer Küche kommen ebenso zum Zug wie Feinschmecker, für die zum Beispiel Erwin Weidenhiller aus der Kupferpfanne aufkocht. Das Angebot ist international und ermöglicht Urlaubsreisen in Genüssen. Das eigene Auto sollte man allerdings mit Rücksicht auf die danach vielleicht doch eingeschränkte Fahrtüchtigkeit besser zu Hause stehen lassen und lieber öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen. 

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