Freitag, 22.11.2019

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Rundbrief von einem Toten signiert

31.05.2007

Das Jüdische Museum in Fürth freut sich über die Schenkung eines historischen Dokuments mit kuriosem Inhalt: In dem gedruckten Rundbrief aus dem Jahre 1866 wird das Ableben des Kaufmannes David Jacob Hirschmann von dessen Frau Nanny bekannt gegeben. Gleichzeitig werden die Geschäftsfreunde des Mannes davon in Kenntnis gesetzt, dass sie die Firma übernommen hat und künftig mit dem Namen ihres Mannes unterschreiben wird – wodurch der Trauerbrief mit dem Namen des Verstorbenen unterzeichnet ist. Edgar Krappmann (li.), 2.Vorsitzender der Briefmarkenfreunde Fürth, hatte den Brief Anfang diesen Jahres in der Ausstellung «Fürther Sammelleidenschaften» im City-Center gezeigt. Von Stadtheimatpfleger Alexander Mayer (Mitte), der die Ausstellung betreute, dort entdeckt, wurde das vom Projektbüro 1000 Jahre Fürth aus dem Überschuss des Ausstellungsbudgets finanzierte Geschenk nun an die erfreute Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Jüdischen Museums, Heide Frenzel (re.), übergeben. © Thomas Voigt


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