Thomas Zwingel

10.3.2012, 10:00 Uhr
Thomas Zwingel.

Thomas Zwingel. © Hans-Joachim Winckler

Vor dem Wahlsonntag zeigt der amtierende Bürgermeister nur wenig Respekt. Mit seinem Slogan „Zirndorf im Herzen“ hat der 48-Jährige voll und ganz auf Lokalpatriotismus gesetzt.

„Zirndorf ist nicht nur Wohnort, Zirndorf ist ein Zuhause“, heißt es in der Zwingelschen Wahlkampfbroschüre. Die Menschen seiner Heimatstadt will er mitnehmen auf die Reise einer Kleinstadt in die Metropolregion. Denn mit anderen Kommunen vernetzt zu sein, hält der Diplom-Verwaltungswirt für immens wichtig.

Dass er zu Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung einen guten Draht hat, verwundert nicht: schließlich war Zwingel lange Jahre Leiter des Bürgeramtes der Stadt Fürth. Und auch zu Nürnbergs OB Ulrich Maly unterhält er beste Kontakte. Das gleiche Parteibuch ist in beiden Fällen sicher nicht hinderlich.

Ausbau der Kinderbetreuung, Fortführung der Sanierungsprojekte in der Stadt, die Verlegung der Feuerwache in den Pinderpark, Integration von Bauhof und Stadtgärtnerei stehen unter anderem auf der Agenda des Kandidaten. Auch den Schuldenabbau will Zwingel anpacken. Wobei er stets betont, dass die Kommune dank einstimmiger Entscheidungen oder zumindest aufgrund von Mehrheits-Beschlüssen im Stadtrat, sich die Investitionen auf Pump leistete.

In seiner ersten Amtsperiode hat der Vater eines sechsjährigen Sohnes seine Leidenschaft für den Sport entdeckt: Er wurde zum begeisterten Läufer und Radler. Das hat Spuren hinterlassen: Heute präsentiert er sich mit schlanker Statur.

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