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Trend hält an: Fürths Inzidenz sinkt unter 180

Im Landkreis gibt's ab Montag Wechselunterricht für alle Grundschüler - 08.05.2021 10:00 Uhr

Die Inzidenz und die Corona-Fallzahlen

7-Tage-Inzidenz: Fürth 179,8 - Fürth Landkreis 126,4

Neuinfektionen letzte 7 Tage: Fürth 231 - Fürth LK 149

Fälle gesamt: Fürth 7160 - Fürth LK 5048

Einwohner: Fürth 128.497 - Fürth LK 117.853

Todesfälle: Fürth 207 - Fürth LK 202

Einzelhandel: Fürth Click & Collect - Fürth LK Click & Meet mit Test

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Fürth bei 179,8 (Stand: Samstag, 8. Mai). Sie ist damit in den vergangenen Tagen stetig gesunken und liegt nun wieder unter 200 (Freitag: 184,4). Im Landkreis Fürth liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 126,4 (Freitag: 125,6), sie ist leicht gestiegen.

Höchstwert: Mit 300,4 war am Montag, 26. April, in Fürth ein neuer Höchstwert in der Pandemie erreicht. Zum Vergleich: Der Höchstwert der zweiten Welle wurde in Fürth am 20. Dezember verzeichnet: 269,3. Im Landkreis war am 18. Dezember mit 227,4 der Spitzenwert erreicht.

Die Gründe: Corona-Ausbrüche in zwei Firmen und im Grete-Schickedanz-Heim haben die Zahl der Neuinfektionen in Fürth Mitte April hochschnellen lassen. Parallel dazu gab es weiter ein "sehr diffuses Infektionsgeschehen", so das Gesundheitsamt. Die britische Mutation sorgt dafür, dass sich oft ganze Familien anstecken.

Im Zirndorfer Awo-Seniorenheim und im Fürther Grete-Schickedanz-Heim des BRK hatten sich auch etliche Senioren angesteckt, obwohl sie bereits zweifach geimpft waren. Sie hatten fast ausnahmslos keine oder milde Symptome. Andere der positiv getesteten Senioren aus den beiden Heimen waren noch nicht oder erst einmal geimpft. Insgesamt gab es neun Todesfälle, darunter waren vier zweifach geimpfte Senioren.


Geimpft und infiziert: Was genau verhindert die Impfung?


Notbremse: In Stadt und Landkreis gilt wegen der Inzidenz über 100 die Bundes-Notbremse, die unter anderem strikte Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr bedeutet.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Fürth deutlich über dem bayerischen Landesdurchschnitt ist, musste das Rathaus zudem bereits einige Verschärfungen bekanntgeben. Am Donnerstag, 29. April, kamen weitere Einschnitte hinzu - im Fokus waren Kitas, Betriebe und Gemeinschaftsunterkünfte. Die Beschränkung für Kitas wird nun aber wieder aufgehoben (siehe unten), die anderen Vorgaben bestehen vorerst bis 16. Mai fort.

Einzelhandel: Seit Montag, 19. April, ist in Fürth nur "Call & Collect" bzw. "Click & Collect" möglich. Kunden können also Ware bestellen und abholen oder liefern lassen. Geschäfte der Grundversorgung bleiben unabhängig davon geöffnet.

Nachdem die Inzidenz tagelang unter 150 blieb, kam es im Landkreis zu Lockerungen: Seit Dienstag, 4. Mai, kann der Handel hier wieder "Click & Meet mit negativem Test" anbieten.

Kitas und Schulen: So geht's weiter

Kitas und Schulen: In dem Bereich setzt Bayern die neue Bundes-Notbremse schärfer um als andere Länder - künftig aber nur noch im Bereich der weiterführenden Schulen. Hier gibt es bei einer Inzidenz über 100 wie bisher Notbetreuung und für die meisten Schüler Distanzunterricht.

Aktuell sind nur Abschlussklassen sowie vierte und elfte Klassen im Wechselunterricht - für sie gilt eine Testpflicht. Wichtig: Der Test darf bei einer Inzidenz über 100 höchstens 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultages vorgenommen worden sein.

In den Grundschulen ist ab 10. Mai der Grenzwert 165 aus der Bundes-Notbremse entscheidend. Liegt die Inzidenz fünf Tage darunter, kann es Präsenz- bzw. Wechselunterricht für alle Grundschüler geben. Im Fürther Landkreis ist die Voraussetzung erfüllt: Hier können alle Grundschulklassen und die ersten bis sechsten Klassen der Förderschulen ab Montag in den Wechselunterricht gehen. Für die ersten bis dritten Klassen wird dann die Testpflicht neu sein. Für Fürther Grundschüler ändert sich am Montag nichts.

In der Stadt Fürth wurde wegen der anhaltend hohen Inzidenzwerte vorübergehend der Zugang zur Notbetreuung in den Kitas eingeschränkt. In Anspruch nehmen können sie bis 9. Mai nur Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind. Ausnahmen werden in Härtefällen gemacht. Ab Montag, 10. Mai, steht sie wieder allen Familien offen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit für den Nachwuchs haben.

Gemäß der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde zuletzt im Schul- und Kita-Bereich freitags eine Regelung für die gesamte folgende Woche festgelegt. Diese Wochen-Regelung gibt es nicht mehr. Aktuell gilt: Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über der 100er-Marke (bzw. über der 165er-Marke bei Grundschulen) liegt, gibt es ab dem übernächsten Tag Distanzunterricht und Notbetreuung. Wird sie fünf Tage nacheinander unterschritten, sind Wechselunterricht und eingeschränkter Regelbetrieb möglich.

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Aktuelle Ansteckungsfälle: In Fürth sind aktuell 638 Menschen positiv, 637 enge Kontaktpersonen (K1) sind in Quarantäne. 6313 Fürtherinnen und Fürther sind wieder gesund. Im Landkreis sind aktuell 329 Menschen positiv, 292 enge Kontaktpersonen (K1) sind in Quarantäne. 4562 Menschen aus dem Landkreis sind wieder gesund. (Stand: Freitag, 7. Mai)

Todesfälle: Bisher sind im Zusammenhang mit Corona 207 Menschen in der Stadt Fürth verstorben und 202 Menschen im Landkreis Fürth.

Hier geht's zur detaillierten Übersicht für Stadt und Landkreis Fürth.

Die aktuellen Impf-Zahlen

Geimpft wird im Fürther Impfzentrum, das an der Rosenstraße im ehemaligen Seniorenheim Curanum entstanden ist, außerdem durch mobile Teams, inzwischen auch in festen Impfstationen im Landkreis und in Haus- und Facharztpraxen. Damit der Wirkstoff vor einer Ansteckung schützt, muss die Impfung nach einiger Zeit wiederholt werden.


Neuer Rekord und neue Fragen: Wer gilt eigentlich als vollständig geimpft?


Gesamt: Bisher wurden in Stadt und Landkreis Fürth insgesamt 96.984 Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen. 35.214 davon wurden dezentral von mobilen Teams durchgeführt, 39.292 im Impfzentrum und 22.478 von Arztpraxen (Stand: 6. Mai). Was mit hineinzählt: 20.361 der Geimpften aus Stadt und Landkreis haben bereits die zweite Impfung bekommen.

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Pro Tag: Am Donnerstag, 6. Mai haben 710 Menschen aus Stadt und Landkreis die zweite Impfdosis erhalten. Hinzu kommen 2.324 Menschen, die an dem Tag erstmals gegen Corona immunisiert wurden.

Den kompletten Überblick seit Ende Dezember finden Sie hier.

Wie viele Impfungen am Tag durchgeführt werden können, hängt immer von der verfügbaren Impfstoffmenge ab. Seit Mittwoch, 31. März, können nun auch Hausärzte aus Stadt und Landkreis impfen, das Interesse ist groß.

Hilfreiche Informationen

Zur Impfung mitzubringen sind Impfpass und Personalausweis sowie womöglich ein Attest oder ein anderer Nachweis für die Einstufung in Sachen Impfreihenfolge (hier geht's zum Überblick). Versorgt werden in Fürth momentan Menschen aus den Prioritätengruppen eins, zwei und drei. Wer dazugehört, lesen Sie hier.

Mehr zur Impfreihenfolge in Bayern lesen Sie hier.

Hier geht's zur Seite des Fürther Impfzentrums.

Hier geht's zum bayernweiten Online-Registrierungsportal, über das man Termine vereinbaren kann.

Die Beschreibung des Gesundheitsministeriums zum Ablauf der Impfungen finden Sie hier.

Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

fn

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