Wagen in Acker geschleudert

Trümmerfeld im Landkreis Fürth: Ehepaar nach Kollision in Lebensgefahr

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Johanna Mielich

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31.10.2022, 06:58 Uhr
Die Feuerwehr musste das Dach des Wagens abnehmen, um die Menschen die darin eingeschlossen waren zu befreien.

© ToMa Die Feuerwehr musste das Dach des Wagens abnehmen, um die Menschen die darin eingeschlossen waren zu befreien.

Die Wucht des Aufpralls muss gewaltig gewesen sein. Zwei Autos stehen schwer demoliert auf einem Acker unweit des Roßtaler Gemeindeteils Oedenreuth. Die zwei Fahrzeuge kollidierten am Sonntagabend gegen 17.40 Uhr auf einer Staatsstraße. Warum, ist noch völlig unklar.

Offensichtlich aber übersah der Fahrer eines Skodas, der aus einer Querstraße kam, trotz eines Stoppschildes einen Honda - und stieß auf der Staatsstraße zwischen Roßtal und der B14 mit dem Wagen zusammen. Das zumindest sind die ersten Erkenntnisse der Polizei. Beide Autos wurden in ein angrenzendes Feld geschleudert.

Klar ist: Drei Menschen erlitten bei dem fatalen Unfall am Sonntagabend schwere Verletzungen. Während der 75-Jährige seinen Skoda zunächst eigenständig verlassen konnte, wurde seine Beifahrerin eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite die Frau mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeugwrack. Die Verletzungen der beiden wurden vor Ort als lebensgefährlich eingestuft. Ein Rettungshubschrauber flog die 74-Jährige in ein Klinikum. Der 75-Jährige und der 27 Jahre alte Fahrer des anderen Autos wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat einen Gutachter an die Unfallstelle beordert - er soll den genauen Hergang rekonstruieren. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Staatsstraße zwischen Roßtal und Oedenreuth für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Erst gegen 22 Uhr konnte, die Polizei die Strecke wieder freigeben.

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Dieser Artikel wurde am Montag gegen 7 Uhr aktualisiert.