Vierpunkteplan für die Willy-Brandt-Anlage

28.8.2016, 21:00 Uhr
Den inzwischen gut ausgetretenen Trampelpfad wollen die Grünen durch bessere Gehsteige links und rechts der Grünanlage ersetzen.

Den inzwischen gut ausgetretenen Trampelpfad wollen die Grünen durch bessere Gehsteige links und rechts der Grünanlage ersetzen. © Hans-Joachim Winckler

Angeregt wird im Einzelnen: die Umkehr der Einbahnstraßen zwischen Gabelsberger Straße und Luisenstraße, damit Radler nicht mehr über Kreuz fahren müssen. Die Gehwege sollen zudem fußgängerfreundlicher gestaltet werden, indem man hinderliche Schilder an die Hausfront rückt und Fahrradständer aufstellt. An der Luisen- und Kirchenstraße sollen darüber hinaus deutliche Hinweise für Fußgänger angebracht werden und die Rasenfläche soll mit einer Warnmarkierung umgeben werden, damit sie von Fußgängern und Radlern nicht mehr als Schleichweg benutzt wird.

Mit diesem Maßnahmenbündel soll die Grünanlage, schnell und kostengünstig geschont werden, indem die Nutzung der angrenzenden Gehwege und Straßen für Fußgänger- und Fahrradfahrer wieder attraktiver wird. Der Verkehr innerhalb der Grünanlage soll dadurch verringert und die Anlage bis zur Fertigstellung des Parkhauses und der endgültigen Sanierung deutlich aufgewertet werden, argumentieren die Grünen.

Sorge um alte Bäume

Gerade jetzt im Sommer drängt es viele Menschen zu den kühlen Grünzonen der Stadt, die entscheidend sind für das Mikroklima. Die Grünen sorgen sich um den alten Baumbestand der Willy-Brandt-Anlage. Um ihn zu schützen, muss die gesamte Anlage einschließlich der angrenzenden Straßen umgestaltet werden. Doch die Umgestaltung ist an die Fertigstellung der Quartiersgarage geknüpft. Bis zur anschließenden Umsetzung des Sanierungskonzepts kann es noch mehr als fünf Jahre dauern. Die Rasenflächen werden indes durch immer breiter werdende Trampelpfade von Fußgänger- und Radfahrer zurückgedrängt, die Grünanlage wird immer weiter zerstört.

 

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