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Von der Markt- zur Eventhalle

Fünf Jahre Grüne Halle: Vom ursprünglichen Konzept ist nur wenig übrig geblieben - 06.03.2009

Mit vielen Marktständen ging die Grüne Halle im Südstadtpark im Jahr 2004 an den Start, inzwischen stehen Veranstaltungen im Vordergrund. Fünf Kulturfeste sind für 2009 geplant. © Winckler


Als Markthalle mit hochklassigem Sortiment ist die ehemalige Turnhalle des Kasernenkomplexes in der Südstadt vor einem halben Jahrzehnt ins Rennen gegangen. Frischer Fisch, ein ausgefallenes Käse- und Wurstangebot, guter Wein, erlesene Teesorten, Bioobst und -gemüse. Dazu Restaurants mit exotischen und leckeren Speisen. Die Idee eines vor Leben sprühenden Marktes in feiner Atmosphäre war sicher keine schlechte, kam aber wohl ein bis zwei Jahre zu früh, wie Eva Göttlein von der Projektagentur Göttlein einräumt.

So wurden bald die Tanz- und Sonderveranstaltungen zur tragenden Säule des Projekts. Der eigentliche Betrieb geriet in den Hintergrund und so ist es nicht verwunderlich, dass die Events mittlerweile den Delikatessen den Rang abgelaufen haben.

Die exklusiven Läden und Restaurants im Gebäude bestehen noch, doch das Hauptaugenmerk liegt auf Veranstaltungen wie dem chinesischen Neujahrsfest oder Konzert- und Tanzabenden. Auch dieses Jahr wird der Fokus verstärkt auf Musik und Kunst gelegt.

Fünf Kulturfeste hat Eva Göttlein für 2009 geplant. «Der Jazz geht weiter», versichert sie. Die Veranstaltungen locken viele Menschen in das helle Gebäude, doch die Händler könnten durchaus mehr Kundschaft vertragen.

Auch das Angebot, die Halle an Unternehmen zu vermieten, wird gut angenommen und ist eine zusätzliche Einnahmequelle. Göttlein erhofft sich, dass die Grüne Halle bekannter wird. Bisher sei sie immer noch ein Geheimtipp. 

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