Montag, 24.02.2020

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Zirndorf hält im Derby den MTV Stadeln in Schach

Handball-BOL: Die HGZ liegt nur knapp hinterm Spitzenreiter — Fürth kommt unter die Räder - 24.11.2015 13:00 Uhr

Der Zirndorfer Benedikt Maußner (am Ball) wagt gleich einen Distanzwurf, der Stadelner Justin Seeger (Nummer sechs, blau) kann ihn nicht daran hindern. © Foto: Zink


Vom Tabellenende grüßen der TSV Stein und die HG/HSC Fürth. Die Steiner mussten sich dem TSV Lichtenau geschlagen geben, während dagegen die HG/HSC in eigener Halle richtig Prügel bezog. Bei den Frauen holte sich die Zweite der HG Zirndorf im Derby beim TSV Stein denkbar knapp die Punkte. Die HG/HSC Fürth musste die dritte Niederlage in Folge hinnehmen.

HG Zirndorf - MTV Stadeln 28:26 (15:15) – Beide Mannschaften starteten hochmotiviert, und es zeichnete sich schon zu einem frühen Zeitpunkt ab, dass das eine enge Kiste werden würde. Sobald eines der beiden Teams in Führung ging, konnte sofort nachgesetzt werden, wodurch man stetig einen Gleichstand vor Augen hatte. Während die HGZ öfters über ihren sehr gut aufgelegten Kreisläufer Kölbl zum Torerfolg kam, fanden auch die Stadelner immer wieder Lücken in der HGZ-Abwehr; ihr normalerweise sehr gefährliches, schnelles Umschaltspiel konnte allerdings durch ein hervorragendes Rückzugsverhalten der Heimmannschaft unterbunden werden.

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Eine geschlossene Abwehrleistung und hoher Kampfgeist der Zirndorfer machten es dem vermeintlichen Favoriten schwer, sich abzusetzen. Nach einer 20:18-Führung für die Gäste gelangen der HG vier Treffer in Folge zur Vorentscheidung. Diesen Vorsprung konnten die Bibertstädter halten.

HG-Tore: Nickl 1, Will 1, Maußner 1, Gawer 1, Tschech 4, Kölbl 6, Dörr 2, Bachmann 8/1, Dimper 4.

MTV-Tore: M. Heidingsfelder 4, Abel 5, Seeger 1, Scheuerer 4, S. Heidingsfelder 3, Egerer 1, Schönfeld 1, Karg 1/1, Klein 3/2, Kramer 3.

TSV Stein – TSV Lichtenau 31:36 (13:19) – Das Spiel begann sehr ausgeglichen und von beiden Seiten wenig temporeich. Nach ein paar Minuten setzten sich die Gäste mit einigen Toren ab, und es stand 6:12. Bis zur Halbzeit weitete sich dieser Vorsprung nicht mehr aus, doch fehlten den ersatzgeschwächten Gastgebern die Ideen und der Kampfwille.

Nach dem Pausenanpfiff fand man eine nun vollkommen motivierte Steiner Mannschaft auf dem Feld, die sichtbar nicht nur die Seiten, sondern auch die Spieleinstellung gewechselt hatte. Es kam zu einer spannenden Schlussphase, in der der TSV auf 25:26 aufholen konnte. Doch dann verpasste Stein den Anschluss, spielte teils zu unüberlegt und hektisch, so dass die Gäste die Punkte mit nach Hause nahmen.

TSV-Tore: Bittner 8, Brendel- Suchanek 1, Carstensen 7/1, Rödel 4/1, Rösel 2, Heimbucher 6/1, Scherbaum 3.

HG/HSC Fürth – SG Schwabach/Roth 23:43 (10:19) - Von Beginn an nahm Schwabach das Zepter in die Hand. Schnell lagen die Fürther mit 1:7 deutlich im Hintertreffen. Sie fanden kein Mittel gegen das schnelle Spiel der Gäste, so dass die Partie schon zur Halbzeitpause vorentschieden war. Was Trainer Palfi in der Abwehr auch versuchte, es half nichts. Die Kleeblattstädter standen der SG ratlos gegenüber. Nach dem Wechsel änderte sich nichts. Das Gästeteam erzielte in schöner Regelmäßigkeit mit 23 Treffern noch mehr Tore als in Hälfte eins. Das Heimteam präsentierte sich insgesamt nicht auf BOL-Niveau.

HG/HSC-Tore: Krauß 1, Grünwald 3, Grabowski 1, Öchsner 3, Mack 3, Hofmann 2, Walk 5/4, Filipp 5/1.

 

Frauen

HG/HSC Fürth – TSV Rothenburg 13:21 (6:10) – Es war keineswegs so, dass die HG/HSC in dieser Partie chancenlos war. Das Problem der Fürtherinnen war allerdings ihre miserable Chancenauswertung und zugleich eine sehr gut aufgelegte Torfrau aus Rothenburg. Nach einer 2:1-Führung gelang ab dem 3:4-Zwischenstand 15 Minuten lang kein Torerfolg. Die Gäste lieferten zwar ebenfalls kein Offensivfeuerwerk, doch konnten sie sich auf 3:8 absetzen, um dann mit einer Vier-Tore-Führung in die Pause zu gehen.

Auch nach dem Wechsel zeigte sich das gleiche Bild. Sogar die besten Möglichkeiten ließen die Fürtherinnen ungenützt. Der TSV hielt auf diese Weise ohne größere Probleme seinen Vorsprung und nahm die Punkte mit an die Tauber.

HG/HSC-Tore: Schwandner 3, Sobczyk 3/1, Stegert 1/1, Hartmann 6.

TSV Stein - HG Zirndorf II 25:26 (14:13) – Die waren von Beginn an hellwach und führten nach 13 Minuten bereits mit 1:7. TSV-Trainerin Allmannsberger nahm daraufhin eine Auszeit. Der TSV spielte fortan aggressiver, stand in der Abwehr kompakter und agierte in der Offensive druckvoller. Bis zur Pause drehten die Steinerinnen das Derby. Diese Ein-Tor-Führung hatte dann auch bis zur 57. Minute beim 25:24 Bestand. Doch in den Schlussminuten machten die Bibertstädterinnen die entscheidenden Treffer. Ein Unentschieden aber wäre in diesem spannenden Derby wohl das gerechte Ergebnis gewesen.

TSV-Tore: Neubauer 6/5, Martini 5, Urban 3/1, Meißner 3, Lederer 2, Beck 2, Rösel 2, Fleischer 2.

HG-Tore: Vogt 13/4, Merkel 4, Thürauf 2, Dorn 2, Windisch 2/1, Götz 1, Meyer 1, Schwaß 1.

Bezirksliga Männer: HC Neustadt/Aisch – TSV Altenberg 22:29.

Bezirksliga Frauen: ESV Flügelrad – SG Nürnberg/Fürth 20:13, HG Ansbach II – HG Zirndorf III 14:24, HC Neustadt/Aisch – TSV Altenberg 25:24.

tis

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