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Gewässer verunreinigt: Urteil gegen Bauern-Funktionär Felßner erwartet

Vizepräsident des Bauernverbands soll schädliche Abwässer abgeleitet haben - 30.09.2018 18:48 Uhr

Günther Felßner soll von seinem Milchviehbetrieb in Günthersbühl bei Lauf schädliches Abwässer in ein Wasserschutzgebiet geleitet haben. © Ottmar Braun


Im Prozess gegen den Vizepräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) Günther Felßner wird am Montag das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Landwirt vor, für die Umwelt schädliches Sickerwasser aus Silos in ein Wasserschutzgebiet geleitet zu haben. Dadurch soll in Lauf an der Pegnitz sowohl der Boden in der Nachbarschaft seines Hofs in Günthersbühl als auch Grundwasser belastet worden sein.

Felßner wies die Vorwürfe vor dem Amtsgericht Hersbruck im Landkreis Nürnberger-Land zurück. Sein Vorgehen sei mit den Behörden abgesprochen gewesen. Das Amtsgericht hatte gegen Felßner wegen Gewässer- und Bodenverunreinigung einen Strafbefehl über 150 Tagessätze verhängt. Dagegen legte er jedoch Einspruch ein und es kam zur öffentlichen Verhandlung. 

dpa

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