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Dittenheim: Günter Ströbel will es nochmal wissen

Die Freien Wähler nominierten ihre Kandidaten für die Kommunalwahl. - 13.12.2019 17:34 Uhr

Die Gemeinderatsbewerber der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Dittenheim mit Bürgermeisterkandidat Günter Ströbel (sitzend, Dritter von rechts). © Foto: Uli Gruber


Bei der öffentlichen Versammlung, zu der die FWG ihre Freunde und Anhänger ins Feuerwehrhaus Dittenheim eingeladen hatte, stand neben der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten die Aufstellung der Listenbewerber für die anstehende Kommunalwahl im Mittelpunkt. Eingangs begrüßte Vorsitzender Günther Linsenmeier eine große Anzahl interessierter Gemeindebürger und freute sich über das rege Interesse an der Gemeindepolitik.

Zur Nominierung gab er das Wort an Willi Prosiegel von der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal, der die Wahlhandlung leiten sollte. Prosiegel erläuterte zunächst die wahlrechtlichen Bestimmungen zur Kandidatenaufstellung: Für die Bürgermeisterwahl soll auch in der kommenden Wahlperiode das Amt wieder ehrenamtlich ausgeführt werden, da der Gemeinderat keine anderslautende Regelung getroffen hat. Die FWG habe für dieses Amt wiederum einen geeigneten Bewerber gefunden, nämlich Günter Ströbel, Soldat aus Dittenheim, der das Amt bereits seit zwölf Jahren erfolgreich begleite und bewiesen habe, dass er "Bürgermeister kann".

Ströbel wurde dann Gelegenheit gegeben, sich bei der Versammlung persönlich vorzustellen und im Falle seiner Wiederwahl seine Ziele zu erläutern. Dabei ging er auf die Maßnahmen seit 2014 in der Gemeinde ein. Eines der großen Bauprojekte war die Bahnbrücke in Windsfeld mit dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Windsfeld-Dittenheim.

Erheblich investiert

Ausgelöst vom Starkregenereignis im Sommer 2014 wurde im Ortsteil Sammenheim, der hier stark betroffen war, erheblich in den Hochwasserschutz investiert. Um weiteren Wohnraum in der Gemeinde zu schaffen, wurde Bauland in Dittenheim (Baugebiet "Am Wasserturm" und Innenentwicklung) in Sammenheim und Sausenhofen ausgewiesen.

In der Kindertagesstätte entstand im Jahr 2017 eine weitere Krippengruppe für zwölf Kinder und die Hortbetreuung wurde in die Grundschule ausgelagert, erläuterte Ströbel weiter. Das Schulhaus und die Mehrzweckhalle wurden mit öffentlichen Förderprogrammen wieder in einen guten Zustand gebracht. Im Bereich Wegebau wurden über die Kernwegeförderung verschiedene Wege und Straßen gebaut. Die Gemeinde hat darüber hinaus den Bau des Nahwärmenetzes durch die Zurverfügungstellung der öffentlichen Straßen unterstützt und begleitet. Im Jahr 2017 wurde in Dittenheim eine neue Tagespflege eingeweiht und die FFW Dittenheim erhielt zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes im Jahr 2019 ein neues Feuerwehrfahrzeug (LF 10).

In seinem Ausblick für die nächste Wahlperiode wies Bürgermeister Ströbel auf den geplanten Hochwasserschutz in Dittenheim, auf die erforderliche Ausstattung der Feuerwehren in den Ortsteilen bezüglich Feuerwehrfahrzeugen und den Umbau der Feuerwehrhäuser hin. In Dittenheim wurde bereits Grunderwerb für ein neues Baugebiet an der Straße nach Sammenheim getätigt, das im nächsten Jahr erschlossen werden soll. Im Jahr 2024 läuft das Wasserrecht für die Kläranlage Dittenheim aus und es müssen bald die entsprechenden Weichen gestellt werden, sagte Ströbel. Abschließend erwähnte er, dass die Gemeinde derzeit eine geringe Verschuldung und hohe Rücklagen zur Verfügung hat.

Weitere Kandidaten wurden für das Bürgermeisteramt nicht vorgeschlagen. Der anschließende Wahlgang erbrachte ein eindeutiges Votum für den Bewerber Günter Ströbel

Persönlich vorgestellt

Für die Nominierung der Listenbewerber für den Gemeinderat hatte die Vorstandschaft bereits aktiv vorgearbeitet und 21 unterschiedlichste Bewerber gefunden – mit durchwachsener Alters- und Geschlechtsstruktur, Vertreter von Gewerbe, Landwirtschaft, Dienstleistungsgewerbe, Industrie und Handwerk, die auch durchwegs in dörflichen Vereinen und Verbänden ehrenamtlich aktiv tätig sind. Bevor es zur Abstimmung kam, konnten sich alle Bewerber persönlich vorstellen. Die anschließende geheime Abstimmung nach dem Mehrheitsprinzip brachte die Reihenfolge der Listenplätze.

Zwischen den Wahlgängen gab Vorsitzender Günther Linsenmeier eine kurze Wahlaufklärung zu Sitzverteilung und Abstimmung anhand einer Analyse der letzten Wahlen. Wahlleiter Willi Prosiegel bedankte sich bei seinen Wahlhelfern Christian Wittmann und Tobias Linsenmeier für ihre Mitarbeit und bei allen Kandidaten für die Bereitschaft und den Mut, sich für dieses Amt zu bewerben.

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