Donnerstag, 14.11.2019

|

Gunzenhausen: Gedenken an die Opfer von Halle

Veranstaltung auf dem Marktplatz ist ein Beitrag gegen Antisemitismus - 11.10.2019 13:01 Uhr

Zwei Tage nach der Ermordung zweier Menschen in Halle werden immer mehr Blumen und Kerzen an der dortigen Synagoge abgelegt. Sie war während des Gottesdienstes zum jüdischen Feiertag Jom Kippur das eigentliche Ziel des Terrorakts. In Gunzenhausen gibt es am Samstag eine Gedenkveranstaltung. © Foto: Steffen Schellhorn


"Aufrecht Gehen" steht dabei, erläutert Initiator Thomas Thill, für die Freiheit und die demokratische Rechtsordnung. "Aufrecht Sehen" meint die Zivilgesellschaft, also alle Bürger, die gefordert sind, sich den veränderten Verhältnissen zu stellen. Und schließlich gelte es, sich den bedrohlichen Entwicklung wie Antisemitismus "aufrecht" entgegenzustellen.

Dem Initiator geht es nach eigenen Worten um die Achtung und den Erhalt des Respekts gegenüber anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern – unabhängig von ihrer Religion und ethnischen Zugehörigkeit. Der Anschlag in Halle zeige, wie sehr Antisemitismus und Rassismus in unserem Alltag Einzug erhalten hätten. Das sei eine sehr bedrohliche Entwicklung.

Als älterer Mitbürger von Gunzenhausen sehe er sich in der Verantwortung, für diese unsere geschaffene Demokratie einzustehen und einen Beitrag zu leisten, der ähnliche Denkende ermutige, vernetze und sichtbar mache.

 

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Gunzenhausen