Junge Frau übersah SUV auf der Kreisstraße

Heidenheim: Vier Verletzte bei schwerem Unfall

Jürgen Eisenbrand
Jürgen Eisenbrand

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14.10.2021, 10:21 Uhr
Schwerer Unfall auf der Staatsstraße zwischen Heidenheim und Ostheim: Vier Menschen wurden dabei verletzt, der Fahrer des VW Tiguan schwer. 

Schwerer Unfall auf der Staatsstraße zwischen Heidenheim und Ostheim: Vier Menschen wurden dabei verletzt, der Fahrer des VW Tiguan schwer.  © Jürgen Eisenbrand, NN

Zum Glück stellte sich schon bald darauf heraus, dass die Folgen des Zusammenstoßes eines VW-Transporters mit einem VW Tiguan an der Einmündung der Kreisstraße WUG 25 in die Staatsstraße 2218 nahe dem Obelshof nicht ganz so dramatisch waren. Aber dennoch: Ein schwer und drei leichter Verletzte mussten vom BRK auf die Krankenhäuser in Gunzenhausen, Weißenburg und Roth verteilt werden.

Um 16.11 Uhr am Mittwochnachmittag nahm das Unglück seinen Lauf. Eine 21-Jährige und ihre Beifahrerin (18) näherten sich aus Richtung Spielberg der Einmündung, von Heidenheim her fuhr der Tiguan in Richtung Ostheim.

Laut Angaben der Polizei vor Ort fuhr die Fahrerin des Transporters einer örtlichen Handwerksfirma genau in dem Moment in die Staatsstraße ein, als der SUV auf ihrer Höhe war – sie müsse den weiß lackierten Wagen, an dessen Steuer ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Donau-Ries saß, schlichtweg übersehen haben, mutmaßten die Beamten an der Unfallstelle. Der Fahrer wurde schwer verletzt, sein Beifahrer (39) leicht.


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Genauere Angaben zum Unfallhergang konnte die Polizei zunächst nicht machen. Auch deshalb, weil ein Autofahrer, der sich unmittelbar hinter dem Lieferwagen befand, just „in dem Moment nach rechts geschaut hat, als es vorne gekracht hat“, sagte ein Beamter.

Dass die Kollision der beiden schweren Fahrzeuge heftig gewesen sein muss, zeigen die massiven Blechschäden, im Tiguan lösten auch die Airbags aus. Auf die Sanitäter muss der erste Eindruck vor Ort verheerend gewirkt haben, sie hatten sogar einen Rettungshubschrauber alarmiert, der auch schon an der Unfallstelle gelandet war – dann aber wieder unverrichteter Dinge abhob.

Die Heidenheimer Feuerwehr war vor Ort mit der Absperrung der Zufahrtsstraßen beschäftigt, außerdem mussten die Floriansjünger ausgelaufene Kühlerflüssigkeit und Öl binden; das Straßenbauamt stellte noch am Abend entsprechende Warnschilder auf.