Donnerstag, 24.10.2019

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Motorrad: Die Saison endet mit (folgenlosen) Stürzen

Die Fahrer um Marco Fetz hatten am Hockenheimring mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen - 10.10.2019 07:00 Uhr

Ausflug ins Kiesbett: Am Hockenheimring kämpften die Fahrer mit dem vielen Regen, Stürze blieben leider nicht aus. Auch Marco Fetz (Bild) hatte es erwischt . . . © Dino Eisele


Schon der Freitag, der Tag der Trainingsfahrten, begann nass. "Immerhin konnte ich in den zwei freien Trainings ein gutes Gefühl auf der sehr rutschigen Strecke aufbauen und kam so wenigstens ein bisschen zum Fahren", erzählt Marco Fetz über seinen Start in der Supersport 600-Klasse. In den Qualifyings am Samstag war die Strecke zwar zunächst noch an einigen Stellen feucht, insgesamt blieb es aber trocken. Im zweiten Durchgang riskierte das Feld um Fetz dann mehr, in der Sachskurve sprang dem Yamaha-Piloten dann beim Herunterschalten der Gang raus und das Vorderrad klappte ein – das Qualifying war vorzeitig beendet. "Dank meines Teams wurde die R6 wieder aufgebaut, der letzte Renntag konnte kommen", sagt der 19-Jährige.

Im ersten Wettbewerb am Sonntag musste er wegen seines Sturzes vom 18. Startplatz aus ins Rennen gehen. Einige Plätze macht er gut und überquerte die Ziellinie als 12., womit er nicht unzufrieden war. Rennen zwei wurde wegen eine Sturzes zunächst abgebrochen und nach einer 25-minütigen Pause neu gestartet. Allerdings hatte es in dieser Zeit wieder begonnen zu regnen, das Feld war nun auf Regenreifen unterwegs. Dennoch blieben die veränderten Bedingungen nicht ohne Folgen.

Marco Fetz: "Nach dem Start lag ich auf Platz neun und konnte an der Gruppe vor mir, die bis Platz drei ging, dranbleiben. Leider stürzten dann drei Fahrer direkt vor mir. Somit griff auch in die Bremse und mir klappte ebenfalls das Vorderrad weg . . .", schildert Fetz seine letzten Momente auf der Rennstrecke in dieser Saison.

. . . Gott sei Dank blieben die Stürze aber folgenlos und der 19-Jährige Yamaha-Pilot aus Kleinbreitenbronn konnte schnell wieder lachen und schickte Grüße in die Heimat. © Dino Eisele


In der Gesamtwertung der Supersport 600-Klasse – in der mit Max Enderlein der Gesamtsieger schon vor dem Saisonfinale am Hockenheimring feststand – landete der Kleinbreitenbronner damit auf Platz zwölf. "Hiermit bin ich zwar nicht ganz zufrieden, trotzdem konnte ich dieses Jahr wieder so viel dazu lernen, worüber ich sehr dankbar bin. Ein großer Dank geht auch an meine Familie, mein Team um Martin Schilling, Niels Hauptmann Christoph Sannwald, den besten Masseur der Welt. Und ganz besonders an meine Sponsoren, ohne die es auch dieses Jahr nicht möglich gewesen wäre", sagt Marco Fetz nach seiner ersten Saison in der Supersport 600.

In diese Klasse war Fetz ja erst in diesem Jahr als amtierender Champion der Superstock-Klasse "aufgestiegen". Wie es für den Industriemechaniker im kommenden Jahr sportlich weitergeht, dass konnte er noch nicht sagen. Die Entscheidung wird in den nächsten Wochen und Monaten fallen.

MATHIAS HOCHREUTHER E-Mail

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