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Donnerstag, 04.06.2020

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Neue Schilder für Altmühlfranken

In fünf Pioniergemeinden führen ab sofort weissblaue Wegweiser zu Sehenswertem und Wichtigem - 07.03.2020 16:41 Uhr

Wo geht’s lang? Die Antwort liefern in fünf altmühlfränkischen Gemeinden nun Schilder in Weiß-Blau. Die Rathausspitzen Dieter Rampe (Muhr am See), Günter Obermeyer (Nennslingen), Susanne Feller (Heidenheim) sowie die 2. Bürgermeister Herbert Weigel (Westheim) und Thomas Schmal (Gnotzheim, von links) präsentieren sie beim Pressetermin. © Foto: Jürgen Leykamm


Stolz präsentierten Vertreter des Quintetts die Schilder vor der dortigen Klosteranlage. Die fünf dürfen sich in dieser Sache nun Pioniere nennen, denn erstmalig wurde bei einer Neuausschilderung im Landkreis auf das neue, altmühlfränkische Kommunikationsdesign zurückgegriffen. Die fünf Vorreiter wollen aber freilich nicht lange unter sich bleiben, sondern "setzen auf die motivierende Wirkung" der einheitlichen Kennzeichnung innerörtlicher Wegweisungen und "wünschen sich, dass sie bald Nachahmer finden". So erklärt es beim Pressetermin Dieter Popp von der Futour Regionalberatung, der im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung Altmühlfranken die Umsetzung dieses interkommunalen Projekts begleitet hat.

Er hoffe, dass es bald noch mehr entsprechend gestaltete Hinweistafeln im Kreis zu sehen gibt. Sie leisteten auf visuellem Wege "einen Beitrag zu einer stärkeren regionalen Identifizierung" der Bürger, betonte Popp im Gespräch mit dem Altmühl-Boten. Die Wirkung eines solchen Wiedererkennungswerts auf Einheimische und Gäste dürfe man nicht unterschätzen. Und natürlich gebe es auch ganz praktische Vorteile: beispielsweise die gesteigerte Transparenz, welche durch das neue, einheitliche Design gewährleistet sei.

Die Schilder im blauen Grundton weisen auf öffentliche Einrichtungen wie Rathäuser, Kindergärten oder die Feuerwehr hin. In der Grundfarbe Weiß hingegen ist die Beschilderung gehalten, die den Weg zu privaten Zielen wie Apotheken, Ärzten oder Spielplätzen weisen. "Auch in Zeiten digitaler Informationssysteme sind in den Orten sichtbare Hinweise immer noch ein gutes Zeichen dafür, dass eine jederzeit sichtbare Wegweisung schnelle Orientierung und Sicherheit bieten kann", so Popp. Zudem würden diese neuen Schilder ebenso dazu genutzt, um einen über die Jahre gewachsenen (aber nicht immer noch aktuellen Bestand) an teilweise sehr unterschiedlichen Hinweissystemen abzulösen. Dies wiederum trage zugleich dazu bei, das äußere Erscheinungsbild der einzelnen Orte "ein Stück weit harmonischer zu gestalten."

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