Parken mit der Girocard jetzt in Gunzenhausen möglich

14.6.2020, 08:33 Uhr
Einfach kontaktlos mit der Girocard oder dem Smartphone kann man jetzt in Gunzenhausen und am Altmühlsee seine Parkgebühren entrichten. Bürgermeister Karl-Heinz, Fitz, ZVA-Geschäftsführer Daniel Burmann, Hauptamtsleiter Klaus Stephan, sein Stellvertreter Stefan Brändlein und Simon Zischler von der Sparkasse Gunzenhausen (von links) stellten die neuen Automaten vor.

Einfach kontaktlos mit der Girocard oder dem Smartphone kann man jetzt in Gunzenhausen und am Altmühlsee seine Parkgebühren entrichten. Bürgermeister Karl-Heinz, Fitz, ZVA-Geschäftsführer Daniel Burmann, Hauptamtsleiter Klaus Stephan, sein Stellvertreter Stefan Brändlein und Simon Zischler von der Sparkasse Gunzenhausen (von links) stellten die neuen Automaten vor. © Stadt Gunzenhausen/Ingeborg Herrmann

Auf den Parkplätzen des Zweckverbandes Altmühlsee wurden mit Unterstützung der Sparkasse Gunzenhausen komplett neue Automaten der Firma ATB (Automatentechnik Baumann GmbH) aufgestellt. In Gunzenhausen gibt es insgesamt zwölf neue Automaten, drei neue Standorte sind hier dazugekommen.

Und es rentiert sich immer mehr, einen Parkschein zu ziehen. Denn der neue Bußgeldkatalog des Bundesverkehrsministeriums ist seit Ende April in Kraft und sieht für das Parken ohne Parkschein oder eine Parkzeitüberschreitung von bis zu 30 Minuten ein sattes Bußgeld in Höhe von 20 Euro vor.

In Zeiten der Corona-Pandemie wurde vielfach kontaktloses Bezahlen mit der Girocard eingeführt. Das System funktioniert mittels Near-Field-Communication (NFC). Immer häufiger ist bei einer Summe bis zu 50 Euro ohne PIN-Eingabe möglich, oft reicht ein einfaches Vorhalten der Girocard an das Kassenterminal. Bisher galt dafür eine Grenze von 25 Euro. Die Händler rüsten jetzt ihre Systeme auf, bis Herbst soll das neue Limit bundesweit gelten.

"Durch das neue Limit wird das Bezahlen im Einzelhandel auch bei höheren Beträgen noch schneller und komfortabler", sagt Simon Zischler, bei der Sparkasse Gunzenhausen für Electronic Banking zuständig. Bargeldlose Zahlverfahren gewinnen derzeit rasant an Beliebtheit: Zu Beginn der Corona-Pandemie im März nutzten Sparkassen-Kunden dafür insgesamt 206 Millionen Mal ihre Girocard – so häufig wie nie zuvor. 52 Prozent der Zahlungen wurden dabei kontaktlos durchgeführt. "Gerade jetzt bevorzugen viele das kontaktlose Bezahlen, da es hygienischer ist. Wir gehen davon aus, dass der Trend auch weiterhin anhalten wird", so Zischler weiter.

Aus Sicherheitsgründen müssen die Kunden nach fünf kontaktlosen Zahlungen oder nach einer kontaktlos bezahlten Gesamtsumme von maximal 150 Euro einmal ihre Karte ins Terminal stecken und ihre PIN eingeben. Wer gar keine PIN mehr eingeben möchte, kann mit seinem Smartphone bezahlen – hier erfolgt die Freigabe der Kaufbeträge in beliebiger Höhe per Gerätecode, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

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