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Steinerne Rinne bei Wolfsbronn: Hier besser die Finger vom Bärlauch lassen

Das hat mit dem besonderen Schutz des Gebiets zu tun - 20.04.2021 17:11 Uhr

Naturliebhaber kommen in diesem Wald auf ihre Kosten. Bärlauchsucher müssen woanders tätig werden.

16.04.2021 © Archivfoto: Stefanie Stadelbauer


Kein Wunder, dass diese außergewöhnliche Quelle zum Naturdenkmal erklärt wurde. Doch nicht nur diese geologische Besonderheit steht unter Schutz. Mit ihr wurde auch die Umgebung bereits 1964 zum Naturschutzgebiet erklärt, da hier eine "vielfältige und seltene" Pflanzenwelt zu finden ist.


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Eine Besonderheit dieses Waldes ist der Bärlauch, der gerade jetzt im April beinahe den ganzen Boden bedeckt und seinen Knoblauchduft verströmt. Und so ist es derzeit das Liliengewächs, das sicher den ein oder anderen Besucher mehr an die Steinerne Rinne lockt. Das ist auch erlaubt, so lange die Wege nicht verlassen werden und auch nichts gepflückt wird – auch kein Bärlauch.

Immer wieder lassen sich Menschen dabei beobachten, wie sie sich mit Körben oder Tüten auf den Weg in den Wald machen. Denn längst ist das Gebiet auch wegen seines üppigen Bärlauchvorkommens bekannt. Doch wer sich in ein Naturschutzgebiet begibt, darf weder die Wege verlassen noch Pflanzen jeglicher Art pflücken. Also, Finger vom Bärlauch an der Steinernen Rinne! Lieber die Finger auf die heimische Tastatur legen und im Lieblingslokal nachfragen. So landen Bärlauchspätzle und Pesto ganz ohne mühevolles Bücken und Kochen auf dem Teller.

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ikö

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