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Wilfried Cramer will Meinheims Bürgermeister bleiben

Amtsinhaber stellt sich im März erneut zur Wahl - 07.01.2020 16:21 Uhr

Sie wollen ins Meinheimer Rathaus einziehen: die Kandidaten aus Meinheim und Wolfsbronn, vorne links Bürgermeister Wilfried Cramer. © Gerhard Gruber


Dass der Freie Wählerblock Kurzenaltheim gesondert ins Rennen gehe, habe seit der Angliederung an die Gemeinde Meinheim aber Tradition, heißt es weiter. Es sei keinesfalls ein Ausdruck dafür, dass man im Gremium nicht an einem Strang ziehe. Die vergangenen sechs Jahre hätten gezeigt, dass die Zusammenarbeit im Gemeinderat stets konstruktiv und im Sinne der Gesamtgemeinde abgelaufen sei.

Mit ihrer Nominierungsversammlung im Hummelhaus bewiesen die Kurzenaltheimer demnach großen Zusammenhalt, denn bei 160 Einwohnern konnten sie 16 Bewerber für den Gemeinderat motivieren: Daniel Schmidt, Gertraud Winter, Dieter Riehl, Stefan Reichardt, Jürgen Pfahler, Sven Sauermann, Johannes Oberhauser, Manuel Bloos, Thomas Reichardt, Bernhard Lausch, Marco Kessler, Johannes Kosok, Bernd Gempel, Kurt Schwierz, Horst Leichsenring und Bettina Kühnold.

In Meinheim stand bei der Zusammenkunft zunächst die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten an. Da kein Gegenkandidat vorgeschlagen wurde, war die Aufstellung des Amtsinhabers Wilfried Cramer eine recht rasche Angelegenheit. Der Bürgermeister verwies in einer kurzen Rückschau auf die Schwerpunkte der letzten sechs Jahre. Oberstes Ziel sei es gewesen, in den "fetten" Jahren mit sprudelnden Steuereinnahmen die Schulden abzubauen und Rücklagen zu schaffen. Dies sei gelungen, ohne dass auf Investitionen verzichtet werden musste.

In der abgelaufenen Periode seien beispielsweise etliche Straßen und Kernwege ausgebaut, die Mehrzweckhalle grundlegend saniert und erneuert, das Schulhaus neu gestrichen, der Glockenturm in Wolfsbronn erstellt und ein Urnengräberfeld am Friedhof errichtet worden.

Ein großes Augenmerk sei auf die Innenentwicklung gelegt worden. Das im Jahr 2015 aufgestellte Leitbild sei befolgt und seither seien vier leerstehende Anwesen im Ort erworben worden. Zwei davon würden in absehbarer Zeit mit neuem Leben gefüllt, eines werde zum Bürgerhaus umfunktioniert, und zusätzlich sei ein Bauplatz geschaffen worden. Darüber hinaus wurden die Ausweisung neuer Baugebiete in Kurzenaltheim und Meinheim angestoßen sowie mit der Planung des Baues einer Kinderkrippe begonnen. Das größte Projekt sei allerdings die Neuausrichtung der Entwässerungsanlagen mit dem Anschluss an Markt Berolzheim.

Die Ermittlung der Kandidatenliste für den Gemeinderat ergab schließlich nach geheimer Abstimmung folgende Reihung: Günter Engelhardt, Sebastian Cramer, Werner Stichauer, Harald Heinzelmann, Bernd Herzog, Christa Singer, Bernhard Fürst, Thomas Tremel, Max Lechner, Andreas Ritzer, Philipp Westphal, Stefan Zäh, Sebastian Wolf, Bernhard Wolf, Björn Obel und Roland Lehner.

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