"Gefahr von mehrstündigem Starkregen"

Hagel, Starkregen, Sturmböen: DWD warnt vor schweren Gewittern in Franken

25.7.2021, 16:34 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Wochenende in Bayern erneut vor Unwettern.

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Wochenende in Bayern erneut vor Unwettern. © LausitzNews.de/ Thomas Hurny via www.imago-images.de, imago images/lausitznews.de

Am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag haben schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturm Bayern zum Teil stark getroffen. Größere Schäden blieben aber aus. Für Sonntag meldet der DWD weitere Unwetter - vom Alpenrand bis nach Passau, aber auch in Franken könnte es krachen.

Ab dem Nachmittag werden aus den Alpen heraus teils schwere Gewitter erwartet, die nordost- bis ostwärts ziehen. Lokal muss dabei mit heftigem Starkregen und Hagel gerechnet werden. Auch schwere Sturmböen von bis zu bis 100 Stundenkilometern sind möglich. "Am Abend besteht dann zunehmend die Gefahr von mehrstündigem Starkregen", warnt der Deutsche Wetterdienst.

Am Sonntagnachmittag warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Gewittern und Starkregen. Betroffen sind die Regionen rund um Neustadt a. d. Aisch, Erlangen und Bamberg. Für Nürnberg und Teile Oberfrankens gilt eine Warnung vor schweren Gewittern.

Der Deutsche Wetterdienst spricht am Sonntagnachmittag einige Wetterwarnungen für Teile Frankens aus.

Der Deutsche Wetterdienst spricht am Sonntagnachmittag einige Wetterwarnungen für Teile Frankens aus. © Screenshot/DWD


Gewitterzellen ziehen am Sonntag über Franken hinweg


Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der neuen Woche erneut mit Gewittern und starkem Regen. "Überregional besteht aber keine Unwetter- oder Hochwasserlage", sagte Meteorologin Jaqueline Kernn. Örtlich könne der Regen jedoch ausreichen, um Keller zu überfluten. Für die vom Hochwasser verwüsteten Gebiete sei ohnehin "jeder Eimer Wasser auf den Quadratmeter zu viel." Das wechselhafte Wetter wird von Tief Dirk bestimmt. Es bringt feucht-warme Luft aus Südwesten nach Deutschland.

An den Alpen und am Bodensee können Kernn zufolge mehrere Gewitter nacheinander über einzelne Orte hinwegziehen. Dort müsse dann mit kräftigen Niederschlägen gerechnet werden. Stellenweise könnten am Montag bis zu 40 Liter auf den Quadratmeter fallen. Es kann kräftige Sturmböen geben.

Im Rest des Landes sollen Blitz, Donner und Regen am Montag weniger kräftig ausfallen. Maximal 20 Liter Wasser auf den Quadratmeter seien drin, meint Kernn. Dazu bleibt es warm. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 25 und 29 Grad – die schwül-warme Luft bringt Deutschland nicht nur zum Schwitzen, sondern trägt auch zu den Gewittern bei. Diese lassen dem DWD zufolge am Dienstag nach.

Tagsüber bleibe es dann weitgehend trocken. Gegen Abend soll die Pause bereits wieder vorüber sein. Von Westen her ziehen Schauer und leichte Regenfälle auf. Schönes, beständiges Sommerwetter sehen die Meteorologen weit und breit nicht.