Bio-Archehof in Herzogenaurach: Bis Jahresende ist Schluss

7.5.2021, 18:00 Uhr
Im März 2019 war das Ehepaar Petra und Hans-Joachim Fischer – hier im Schafstall ihres Archehofs in Herzogenaurach – noch voller Zuversicht. Inzwischen hat sich eine eher resignative Stimmung eingestellt.

Im März 2019 war das Ehepaar Petra und Hans-Joachim Fischer – hier im Schafstall ihres Archehofs in Herzogenaurach – noch voller Zuversicht. Inzwischen hat sich eine eher resignative Stimmung eingestellt. © Archivfoto: Matthias Kronau

Für die seit 2013 betriebene und angewachsene Tierhaltung auf dem Hof seien die Flächen essenziell. "Wir können nichts planen", zieht der Bio-Bauer Bilanz: "Die Kraft und Perspektiven sind weg." Seine Frau Petra arbeitet auch therapeutisch mit den Tieren.

Einen anderen Bauernhof in der Region zu finden sei schlicht zu teuer bei Ackerland-Quadratmeter-Preisen von 8 bis 9 Euro: "Das kann man nie mehr erwirtschaften."

Wie die Aufgabe des Hofes ablaufen wird, sei unter anderem mit Behörden zu klären. Der Hof führt den Titel "Archehof" der Gesellschaft zur Erhaltung und Schutz gefährdeter Haustierrassen wie dem alpinen Steinschaf oder dem Lachshuhn und nimmt an verschiedenen Programmen teil. Ferner sollen die angesäten Feldfrüchte noch geerntet werden.

Der Verbleib der Tiere, deren Produkte und Fleisch "irrsinnig gefragt" gewesen seien, sei ein weiteres Thema.

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