FFW Heßdorf: Beste Bedingungen im neuen Gebäude

Matthias Kronau
Matthias Kronau

Redaktion Herzogenaurach

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21.8.2020, 07:00 Uhr
Kommandant Peter Bock vor dem schmucken neuen Gebäude. Schon im Juli war Umzug, erst nächstes Jahr soll richtig gefeiert werden.

Kommandant Peter Bock vor dem schmucken neuen Gebäude. Schon im Juli war Umzug, erst nächstes Jahr soll richtig gefeiert werden. © Foto: Matthias Kronau

Bereits Anfang Juli waren die Floriansjünger die wenigen Meter vom VG-Gebäude ins neue Domizil in der Hannberger Straße umgezogen. Offizielle Einweihung dürfte coronabedingt aber erst 2021 sein, glaubt Bürgermeister Horst Rehder. Auch deshalb lud er zusammen mit dem Kommandanten Peter Bock und Andreas Hannweg von der Verwaltungsgemeinschaft die Presse nun zu einem Rundgang ein.

"Ich mache drei Kreuze, dass es geschafft ist", sagte der Kommandant, "es war ein weiter Weg". Ein Weg allerdings, der sich gelohnt hat, betonen der Bürgermeister und der Kommandant unisono beim Rundgang durch das rund 2,3 Millionen teuere Gebäude.

FFW Hessdorf mit mehr Platz

Der Platz: Hinter fünf Garagentoren stehen fünf FFW-Fahrzeuge. Drei von der Feuerwehr Heßdorf, zwei vom ABC-Zug des Landkreises. Der war vorher beengt in Herzogenaurach untergebracht, findet aber nun hier im Seebachgrund Platz. Sogar an Ausbaumöglichkeiten haben die Planer Burkhardt Niepelt und Oliver Schüßer gedacht.

Dort, wo jetzt Waschplatz und Übungsbalkon liegen, könnte bei Bedarf die Halle noch erweitert werden. Die Feuerwehrleute haben nun zwei moderne Umkleideräume, einen für die Männer und einen etwas kleineren für die wenigeren Feuerwehrfrauen.

Büros und Versammlungsräume: Im Stockwerk über der Halle freut sich die Feuerwehr über einen großzügigen Raum für Zusammenkünfte und Veranstaltungen. Zudem gibt es einen Besprechungsraum und ein Büro für den Kommandanten. Gerätewart Christian Warter hat unten ein Büro.

Ausstattung: Die Halle im Feuerwehrhaus ist mit modernsten Abgasabsauganlagen ausgerüstet, zudem ist das Gebäude alarmgesichert. Der Gerätewart kann im Lagerraum Material nun übersichtlich ordnen, in einer Werkstatt kann er Gerätschaften flott machen, die sonst teuer in Reparatur gegeben werden müssen. Novum: Zwei große Waschmaschinen machen es möglich, dass der Kleiderpool stets gut gefüllt ist mit sauberer Kleidung und Uniformen.

Drei Wehren profitieren

Synergieeffekte: Bürgermeister Horst Rehder und Kommandant Peter Bock betonten, dass viele Synergieeffekte entstanden sind. Über mehr Platz freut sich der Bauhof, der nun die alten FFW-Räumlichkeiten übernimmt. Die Feuerwehren Hesselberg sowie Ober- Mittel- und Untermembach können viele Möglichkeiten mitnutzen, wie den Kleiderpool mit Wäscherei oder auch das angeschaffte mobile Notstromaggregat. Die Schläuche aller drei Wehren werden weiterhin im Schlauchturm bei der VG gelagert und gewaschen. Dadurch kann die Zahl der erforderlichen Reserveschläuche verringert werden.

Einsatzbereitschaft: Dass im neuen FFW-Gebäude schon so ziemlich alles rund läuft, zeigt die Zahl der Einsätze, die seit dem Einzug abgearbeitet wurden. Über 20 Mal musste die Feuerwehr Heßdorf seit Anfang Juli bereits ausrücken.

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