Freitag, 21.02.2020

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Shorthorns legen noch eine Schippe drauf

Drei Viertel lang hält Bayreuth mit, dann dreht der Spitzenreiter der Basketball-Bayernliga auf - 10.02.2020 16:20 Uhr

TSH-Trainer Martin Welke: "Es war heute eines der schwersten Spiele in dieser Saison, da die Bayreutherinnen extrem intensiv verteidigt haben und wir deshalb lange Schwierigkeiten hatten, einen offensiven Rhythmus zu entwickeln. Zum Glück konnten wir am Ende noch mal zulegen und die Partie nachhause bringen. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die durchgehend positiv und geschlossen geblieben ist und so gezeigt hat, dass sie sich in dieser Saison zu einer gut funktionierenden Einheit entwickelt hat."

Zu Beginn des Spiels standen die Verteidigungsreihen im Vordergrund. So stand es nach fünf Minuten erst 4:4, doch nun sollten wurden erste Lösungen gefunden, um Punkte auf die Anzeige zu bringen. Die TSH fand in der starken Julia Volk ihre Punktegarantin, während für die Wagnerstädterinnen Caroline van der Velde Verantwortung übernahm. Zur Viertelpause lagen die Aurachstädterinnen mit 13:11 in Front.

Im zweiten Viertel trumpfte jetzt Routinier Ricarda Schilling groß auf und erzielte sieben Punkte in Folge. Nach und nach konnten sich die Herzogenauracherinnen bis zur Halbzeit auf 31:24 absetzen.

Im dritten Viertel drehte sich aber nun das Momentum, Bayreuther verkürzte Zähler um Zähler. Die Aurachstädterinnen hatten dagegen Probleme, Lücken in der Bayreuther Defensive auszumachen und so konnten sie im dritten Viertel lediglich neun Punkte erzielen. Vor dem Schlussabschnitt lag die TSH nur noch mit 40:38 in Führung.

Im letzten Viertel legten die Aurachstädterinnen jetzt allerdings noch eine Schippe drauf und die Wagnerstädterinnen konnten nicht mehr mithalten. Julia Volk erzielte zehn ihrer 17 Punkte allein im Schlussabschnitt und sorgte so fast im Alleingang dafür, dass sich die TSH sukzessive absetzen konnte. Unterstützung bekam sie von Jana Ulbig, Regine Brox und Jana Sophie Distler, die jetzt auch für Zählbares sorgten. Die Shorthorns bleiben auf Titelkurs.

Shorthorns: Babler 2, Brox 8, Distler 9, Haberzettl, Kittler 2, Schauf 2, Schilling 9, Ulbig 9, Volk 17.

psi

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