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Dienstag, 15.10.2019

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Hochwasser: Neue Schranke soll Talübergang schützen

Sorge ums Trinkwasser: An der Fuchsstraße werden Autos jetzt effektiver ausgebremst - 14.01.2019 21:00 Uhr

Zumindest auf der Dambacher Seite des Talübergangs will die Stadt Autofahrern mit dieser neuen Schranke im Hochwasserfall den Weg wirksamer versperren als bisher. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Nach starkem Tauwetter waren in der Neujahrsnacht 2018 die Fürther Flüsse über die Ufer getreten. Noch am Neujahrsmorgen hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs deshalb rasch die Stadelner Straße zwischen der Vacher Straße und dem Fischerberg und die Fuchsstraße von der Einmündung der Zirndorfer Straße bis zum Übergang in die Kaiserstraße abgesperrt. Darüber hinaus wurde das Durchfahrtsverbot mit Verkehrsschildern deutlich untermauert. Doch vergebens: Wie in der Vergangenheit schon scheuten etliche Autofahrer den Umweg und rauschten auf direktem Weg durch die Fluten. Möglich war das, weil die mobilen Barrieren leicht umfahren werden konnten und das Wasser in diesem Fall nicht allzu hoch über der Fahrbahn stand.

Besonders kritisch ist diese Praxis am Dambacher Talübergang, weil unmittelbar an die Fuchsstraße die Fürther Trinkwasserfassung mit ihren Brunnen grenzt. Noch dazu in Fließrichtung der Rednitz. Hier können schon kleine Mengen ausgewaschenen Fahrzeugöls großen Schaden anrichten.

Alarm geschlagen

Der Bund Naturschutz hatte damals Alarm geschlagen und Straßensperren gefordert, die nicht mehr so leicht umfahren werden können. Inzwischen hat die Stadt reagiert und zumindest auf der Dambacher Seite der Fuchsstraße beim ehemaligen Möbelhaus Maag eine zusammenfaltbare Schwenk-Schranke anbringen lassen.

Sie überspannt, so Tiefbauamtschef Hans Pösl, die gesamte Straßenbreite und ist dadurch erheblich wirksamer. Auf der Südstadtseite des Talübergangs wird bislang lediglich der Fuß- und Radweg neben der Straße mit einer Schwenkschranke bei Hochwasser blockiert.

Dem örtlichen BN geht das jedoch nicht weit genug. Dessen Vorsitzender Reinhard Scheuerlein wünscht sich für beide Talübergänge fest montierte Barrieren, die keinen Durchlass mehr für Umweltfrevler lassen.

di

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