Freitag, 16.04.2021

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Adelsdorfer bekommen doch noch eine Postfiliale

Längere Öffnungszeiten am neuen Standort - Mitarbeiter müssen noch geschult werden - 05.03.2021 11:40 Uhr

Die Postfiliale in Adelsdorf an der Bahnhofstraße schließt zum 31. März 2021.

04.03.2021 © Niko Spörlein


Andrea Schwalb hat lange überlegt: Hat sie genügend Platz? Und wo wäre der? Schafft sie es zusammen mit den Kollegen? Am Ende entschied die Kauffrau, den Schritt zu wagen – und so hat Adelsdorf doch noch eine Postfiliale.

Das ist jetzt nicht nötig, denn ab dem 1. April können die Adelsdorfer Pakete und Briefe in die Rewe-Filiale in der Hochstraße bringen. Dort ist die Kauffrau Andrea Schwalb Marktleiterin und wird bis dahin im Getränkeabteil Platz schaffen. Fünf ihrer Mitarbeiter, so Schwalb, werden in Schichten am Postschalter stehen und hier unterstützt von einer Person, die bereits in der alten Postfiliale arbeitet – und vor allem eingearbeitet ist.

Nur Online-Schulungen möglich

Denn für Schwalb und ihr Team sind Porto und Expressversand Neuland. Die Post biete zwar Online-Schulungen an, sagt die Geschäftsfrau. "Aber wenn man da eine Frage hat, antwortet niemand." Normalerweise würde das Unternehmen zur Einarbeitung jemanden in die Filialen schicken. Doch Corona macht das gerade unmöglich.

Die neue Poststation wird länger offen haben als die bisherige. Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr habe sich Schwalb vorgenommen. "Das lässt uns noch ein bisschen Zeit, um hinterher die Abrechnung zu machen und Briefe und Pakete vorzusortieren. Dass sie ausgerechnet kurz vor den Osterfeiertagen an den Start geht, wenn es im Rewe-Markt schon mehr als genug zu tun gibt, sei ihr klar. "Aber ich wollte die Adelsdorfer nicht ohne Post dastehen lassen."

Bier aus Franken gesucht: Quizrunde Nr. 1

© Montage: Sabine Schmid

Sie sind ein Freund der fränkischen Bierkultur? Und schätzen die regionalen Privatbrauereien? Wunderbar. Aber erkennen Sie die Brauerei auch am Kronkorken? Testen Sie Ihr Wissen bei unserem Quiz!

© Achim Bergmann

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Frage 1/10:

Silberner Brauerstern auf Hellblau. Wer ist's?

Die Brauerei Wagner aus Merkendorf, erstmals erwähnt 1797. Rund um Bamberg wird das Wagner sehr geschätzt, besonders das ungespundete Lager und das naturtrübe Kellerbier.

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Frage 2/10:

Diese Kirchtürme deckeln welches Bier?

Brauerei Trunk aus Vierzehnheiligen/Bad Staffelstein, der gute Stoff wird auch Nothelfer genannt. Nothelfer? Die Erklärung ist einleuchtend: Seit 1803 wird das Bier oberhalb der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen gebraut. Und wenn die erschöpften Pilger seit jeher oberhalb des Gotteshauses aus dem nahen Wald kommen, stärken sich nicht wenige erst mal mit einem kühlen Bier, bevor sie dann die Kirche betreten.

© Achim Bergmann

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Frage 3/10:

Nicht verkehrt, mit Schild und Schwert.

Seit über 300 Jahren in Familienbesitz zählt Held aus Oberailsfeld schon zu den bekannteren Privatbrauereien in der Region. Besonders das Helle ist beliebt. Seit 1680 wird hier schon gebraut.

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Frage 4/10:

Hier springt der Hirsch - auf welche Brauerei?

1845 übernahm der Müllerssohn Johannes Kraus das damalige "Wirtschaftsguth" in Hirschaid - und seither ist die Brauereigaststätte ohne Unterbrechung im Besitz der Familie.

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Frage 5/10:

Ein grüner Baum, wo steht der?

"Zum Grünen Baum" heißt der Brauereigasthof der Familie Bayer aus Theinheim im Steigerwald. Gefeiert wird hier oft, unlängst erst ein runder Geburtstag: Seit 1718 wird hier schon gebraut.

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Frage 6/10:

Ein bunter Vogel - auf welchem Bier sitzt er?

"Zum Pfau!", heißt es öfter, wenn es nach Frauendorf geht. Seit 1867 ist die Familie Hetzel Herr über die dort ansässige Brauerei.

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Frage 7/10:

Der Zwerg vom Berg, wo braut er sein Bier?

Der markante Zwerg stammt von der Staffelberg-Bräu aus Loffeld. In der sechsten Generation, seit 1856, führt die Familie Geldner-Wehrfritz dort die Brauerei. Zehn Jahre später, 1866, ließ Jakob Geldner ein eigenes Brauhaus folgen, nochmals zehn Jahre später dann eine eigene Faßhalle.

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Frage 8/10:

Raubtier mit Schild und Krone. Wer ist's?

In Untersiemau/Birkach wird seit 1822 das "Eller" gebraut. Als beliebtestes gilt das Rotbier, Christian Eller braut aber auch ein süffiges Pils.

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Frage 9/10:

Schwarzer Adler, wer hat sich den gekrallt?

Adler-Bräu aus Stettfeld ist inmitten der unterfränkischen Haßberge daheim - und das schon seit 1730. Bräustübla, Biergarten, Sudhaus und sogar einen "Bärentrunk" gibt's hier.

© Achim Bergmann

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Frage 10/10:

Weißer Löwe - wo kommt der her?

Hier sind Wirths-Leute am Werk! Die nun schon 9. und 10. Generation der Familie Wirth führt das Löwenbräu. Natürlich nicht zu verwechseln mit dem Münchner! "Unser" Löwenbräu stammt aus Neuhaus im Aischgrund und das schon seit 1747. Im Sortiment gibt es hier mehrere Löwen und sogar eine "Karpfen Weisse".

© Montage: Sabine Schmid

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Dann hier entlang!

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