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Mittwoch, 26.06.2019

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Architekt prüft Storchenheimat auf Evangelischer Kirche

Insgesamt sechs Nester im Stadtgebiet von Herzogenaurach - 08.06.2019 11:57 Uhr

Der Turm der Evangelische Kirche in Herzogenaurach ist seit drei Jahren Bauplatz für zwei Störche. Die Einrichtung eines Horstes wird durch den Architekten geprüft. © Foto: Heinz Czellnik


Um den Störchen künftig eventuell etwas Dauerhaftes bieten zu können, war das Landratsamt Erlangen-Höchstadt bereits zur Begutachtung vor Ort. Auch der Kirchenvorstand hat sich mit den Störchen im Dachquartier befasst.

An den Architekten des Baus richtete der Kirchenvorstand nun eine Anfrage, ob eine Zustimmung zur Errichtung eines Horstes möglich wäre. Im Kirchendach ist eine Luke, außerdem verschiedene Technik installiert, Strom und Blitzschutz. Eine Antwort des Architekten wird erwartet. Storchenbeobachter Heinz Czellnik, der am Steinweg in Herzogenaurach wohnt und förmlich jeden Flügelschlag der Storchenpopulation an sechs Plätzen im Auge behält und fotografisch dokumentiert, hat insgesamt eine Art "Nest-Zwischenbilanz" gezogen.

Auf der Beyschlag’schen Apotheke hat er drei Küken im Nest beobachtet. Desgleichen drei auf der "Schloss-Pyramide" gesichtet.

Auch auf dem Heller-Bräu-Schlot an der Schütt wurde dreifacher Nachwuchs aufgezogen. Dies gilt auch für den historischen Kamin von Wirth an der Schütt.

Zwei Küken wurden auf dem Glockenturm von St. Otto im Stadtnorden entdeckt. Eines davon hat offenbar das Gewitter vom Montag, 3. Juni nicht überlebt.

Schon Mitte Februar dieses Jahres waren in der Saison 2019 die Vögel auf Quartiersuche nach Herzogenaurach zurückgekommen, das trotz Vergrämungsmaßnahmen auf dem Schloss wegen Bauarbeiten Brutplatz für die Klapperstörche blieb. 

nn

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