Panne vorgetäuscht

Crash auf Autobahn mit Alkohol und Drogen im Blut

21.7.2021, 12:40 Uhr
Polizei (Symbolbild).

 

Polizei (Symbolbild).   © Friso Gentsch, dpa

Eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen entdeckte im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Höchstadt-Ost einen Pkw, der auf dem Bankette neben der Fahrbahn stand. Den beiden Polizeibeamten erklärte der Fahrer aus dem Allgäu, dass er nach einer Panne nicht mehr weiter kommt.

Beim Gang um das Fahrzeug stellten die Beamten allerdings festgestellt, dass das rechte Vorderrad fast komplett abgerissen war. Wenige 100 Meter vorher war die Außenschutzplanke beschädigt. Einen Führerschein konnte nicht vorgezeigt werden, da der Fahrer nicht im Besitz eines solchen ist. Zudem wurden drogen- und alkoholtypische Ausfallerscheinungen festgestellt.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,72 Promille. Im Fahrzeug stand noch ein voller Kasten Bier. Der Fahrer räumte darüber hinaus den Konsum von Methadon und Betäubungsmitteln in den letzten Tagen ein. Folge war eine Blutentnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Der Sachschaden liegt nach Schätzungen der Polizei bei 7000 Euro.


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